Archiv der Kategorie: Geschichte

Geschichte ist eine Kategorie, die geschichtliches betrifft, sowohl verlagsintern, als auch Inhalte von Büchern

Zwei Gräber mit Marmorfiguren

Kalenderblatt 10.März 1776 Geburtstag der Königin Luise von Preußen

Ein Traumpaar waren sie. Luise Herzogin zu Mecklenburg und Friedrich Wilhelm III von Preußen. Beliebt im Volk war die mit 34 Jahren so jung verstorbene Königin. Sie erzog ihre Kinder alleine, war wunderschön und dem „Volke zugetan“. Obwohl Sie in adligen Kreisen gar „volkstümlich“ ankam, wurde sie um so beliebter und nahbarer.

In vielen Orten in Brandeburg kann man noch Früchte ihres Wirkens entdecken. Ein Ausflug nach Gransee, Paretz oder ins Mecklenburgische Hohenzieritz lohnen immer.

Sie war eine liebende Gattin und beriet Ihren Mann bei Regierungsgeschäften. Er hörte als König zu.

In der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung „die Kirche“ 11/2026 ist ein Betrag über die schöne und kluge Königin Luise.

Fast einhundert Jahre später war eine weniger schöne Erscheinung wieder Landesmutter. Auguste Victoria, die letzte Deutsche Kaiserin. Auch sie hatte ein erlebnisreiches Leben an der Seite des letzten deutschen Kaisers. Wer mehr wissen möchte, dem sei das Buch „Auguste Victoria“ empfohlen.

 

Denkmal mit Mann mit Mütze

Kalenderblatt 25.2.1956: Stalin wird vom Sockel gestoßen

Vor 70 Jahren am 25. Februar 1956 wurde der Personenkult um Josef W. Stalin beendet. Auf dem 20. Parteitag der KPdSU rechnete Nikita S. Chruschtschow mit dem Diktator Stalin ab.

Das Zitat aus der Rede Nikita S. Chruschtschow auf dem Parteitag „Die Willkür einer einzelnen Person regte auch andere zur Willkür an und ermöglichte sie.“ hat bis heute seine Berechtigung.

Das „Totenbuch Ketschendorf“ 1945-1947 enthält die Namen der Menschen, die im sowjetischen Speziallager Nr.5 Ketschendorf gestorben sind. Die Initiativgruppe

Internierungslager Ketschendorf / Speziallager Nr. 5  e.V.

ist unter der Webadresse: https://sln5.de

erreichbar und hat das Totenbuch noch vorrätig.

In der Rede „Über den Personenkult uns seine Folgen“ kritistierte Chruschtschow die vielen Verbrechen, wie Massenverhaftungen, Exekutionen und Deportationen, die zu einer Atmosphäre der Angst und Verunsicherung in der Bevölkerung führte.

Hochhaus und viele Menschen auf der Straße

Kalenderblatt 4. September 1989

 

Vor 35 Jahren begannen in Leipzig die Monatgsdemonstrationen. Erst mit einigen Hundert Menschen, später mit Tausenden und in vielen Städten der DDR.

Im Wichern-Verlag erschien das Buch „1989 -Fünf Männder ein Jahr“ in der fünf Männer ganz unterschiedlich beschreiben, wie für sie dieses ganz besondere Jahr war. Alle fünf Männer vereinte eine Leidenschaft: Das Motorradfahren. Die Lebensentwürfe und Zukunftswünsche waren bei allen sehr verschieden.

Aber auch das Buch „Abseits der Protokollstrecke“ von Werner Braune beleuchtet die lange Zeit des Widerstandes und der Subversivität in der DDR, um in der Diakonie bessere Bedinungen für gehandicapte Menschen und das Pflegepersonal zu erreichen. Werner Braunes Dokumentengedächtnis gepaart mit humorigem Erzählstil lassen diese Zeit aufleben.

Beide Bücher laden ein zum Erinnern an eine Zeit, die demokratiefern und kirchenfeindlich war. Das sollte nicht in Vergessenheit geraten.

Bultmann: Wachen und Träumen

Rudolf Bultmann wurde vor 140 Jahren geboren

Rudolf Bultmann wurde vor 140 Jahren geboren. Er gehörte zu den wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Am 20. August 1884 ahnte noch niemand im oldenburgischen Pfarrhaus, was aus dem Jungen wird.

Pietistische Erziehung der frommen Mutter

Die frömmige Erziehung seiner pietistischen Mutter fällt ihm im jugendlichen Alter schwerer. So will er die Bibel selbst studieren und macht sich auf den Weg, zu verstehen, wie diese ganze Wunder denn ins Heute passen.

Neben dem Blick in die Bibel geht sein Blick in Breslau auch an das schöne Geschlecht und er „erkennt“ seine Helene! In der Fernbeziehung zwischen Essen und Breslau schickt er seiner Verlobten Helene Feldmann Briefe. Und der schon zum außerodentlichen Professor berufene Theologe schreibt ihr sogar Märchen!

Theologe der Entmytologiesierung zeigt ganz andere Seite

Dank sei den Töchtern des großen Theologen, dass diese Märchen veröffentlicht werden können. Klumpe-Dumpe kriegte die Prinzessin und vieles mehr. Zu seinem 140. Geburtstag möchten wir an die ganz andere Seite des Theologen erinnern und das Buch „Wachen und träumen“ Märchen von Rudolf Bultmann erinnern.

In der Ausgabe 34/2024 die Kirche Würdigung des Kirchenmannes

In der Ausgabe 34 der evangelischen Kirchenzeitung „die Kirche“ würdigt Nils Neumann den Theologen zum 140. Geburtstag. Hier können Sie die Zeitung online lesen.

Cover Buch Auguste Viktoria

Fernsehtipp Auguste Viktoria

Am Dienstag, den 5. Dezember 2023 sendet der rbb um 20.15 Uhr die Sendung „Vier Königinnen“ – Preußens mächtige Frauen.

Mehr Informationen dazu unter: https://www.rbb-online.de/fernsehen/programm/05_12_2023/1860444.html

Vier Königinnen, vier klingende Namen der preußischen Geschichte: Luise, Augusta, „Vicky“ und Auguste Viktoria. Wer waren sie? Glamourös, rebellisch, tugendhaft, konservativ oder gar intrigant? In einem Panorama vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Untergang der preußischen Monarchie eröffnet die Dokumentation einen neuen, einen weiblichen Blick auf den Militärstaat Preußen.

Angelika Obert schrieb ein Porträt zur letzten Kaiserin Auguste Viktoria in unserem Verlag. Wer nach der Sendung noch  mehr erfahren möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Hier geht es zur Buchübersicht. 

 

 

Jochen Klepper Gedenken

Vor 80 Jahren am 10. Dezember 1942 wählten Jochen, Johanna und Renate Klepper die Flucht in den Tod. Sie entgingen so der Deportation.

Die Kirchengemeinde Berlin-Nikolassee erinnert an den großen Dichter am 11. Dezember. Alles Informationen dazu finden Sie hier:

In der aktuellen Ausgabe der „die Kirche“ Nr. 49/2022 ist ein Interview mit dem Regisseur Benjamin Martins, der einen Film über die letzten Tage Jochen Kleppers inszenierte. Hier geht es zum Interview.

Wenn Sie in das Leben Jochen Kleppers eintauchen möchten, schauen Sie doch in unsere Biografie-Reihe. Auch Jochen Klepper  ist darin zu finden.

Buchvover Bildkultur und Missionsgeschichte in China

Bildkultur und Mission in China

Bildkultur und Mission in China

Jetzt in der Produktion! Liefertermin 28. November 2022

Die 130 ausgewählten Fotos aus den Jahren 1882-1914 aus dem Fotoarchiv des Berliner Missionswerkes sind in einem Fotoband zusammengefasst. Sie sind von Expertinnen und Experten quellenkritisch analysiert und erläutert. Der Band wird einen wichtigen Beitrag in der Aufarbeitung der Berliner Missionsgeschichte und damit der Kolonialgeschichte Deutschlands bzw. Preußens leisten.

Bestellen Sie oder ordern Sie ein Rezensionsexemplar direkt bei uns unter kliss@wichern.de

Carl Gustav Jung von Elke Endraß

Carl Gustav Jung

Carl Gustav Jung

Er war Psychologe und Pfarrerssohn. Vor 60 jahren am 6. Juni 1961 starb C. G. Jung.

Die „Begegnung mit der inneren Wirklichkeit“ hat den Pfarrersohn nie losgelassen. Die Ergebnisse seiner Beschäftigung mit der Seele bilden bis heute die Grundlage der Tiefenpsychologie und vieler anderen psychologischen Methoden. Seine Erkenntnisse bezog Jung aus seiner Praxis, in der neben anderen auch Hermann Hesse Hilfe suchte. Bei seinen Studien bezog sich C.G. Jung immer auch religiöse Aspekte ein; so hat er nicht nur der Psychologie, sondern auch der Theologie, Literatur und Kunst wichtige Impulse gegeben.

Wir empfehlen Ihnen das Porträt von Elke Endraß, das hier in unserem Verlag erschien:

Carl Gustav Jung

 

Auguste Victoria – die letzte deutsche Kaiserin

Am 19. April 1921 stirbt die letzte deutsche Kaiserin im Exil. Wie von einer kleinen Provinzprinzessin eine Kaiserin der Herzen wurde, beschreibt Angelika Obert in Ihrem Porträt zur „Kirchenjuste“, wie Sie gerne in Berlin genannt wurde. Immerhin „schenkte“ Sie der Stadt über 60 Kirchen und gründete die „Evangelische Frauenfürsorge“.

Das ZDF hat einen Beitrag über die letzte deutsche Kaiserin zu deren 100. Todestag im Programm: https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/auguste-victoria–deutschlands-letzte-kaiserin-100.html Auch unsere Autorin Angelika Obert kommt hier zu Wort.

Der Titel „Auguste Victoria“ ist im Buchhandel und bei uns im Webshop erhältlich.

Die ISBN: 978-3-88981-312-1 für 14,95 Euro.

Kaiserin Auguste Victoria

125 Jahre Kaiser-Wilhlem-Gedächtniskirche in Berlin

125 Jahre Kaiser-Wilhlem-Gedächtniskirche in Berlin – das jährt sich am 1. September 2020.

Vor 125 Jahren im Jahr 1895 weihte das Kaiserehepaar Wilhelm II. und Auguste Viktoria zu Ehren Wilhelm I. die Kirche ein. Wie es um diese Zeit in der schnell wachsendenen Stadt um die Bevölkerung und das geistliche Wohl stand, wusste Kaiserin Auguste Viktoria nur zu gut. Dank Ihr wurden viele Kirchen in den nachfolgenden Jahren gebaut. Das in der Portät-Reihe von Angelika Obert erschienene Buch „Auguste Viktoria – Wie die Povinzprinzessin zur Kaiserin der Herzen wurde“ gibt Auskunft über das turbulente Zeitgeschehen. Nach der Lektüre sieht man so manches Kirchengebäude mit anderen Augen. Hier geht es zu Informationen der Kirchengemeinde zu Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.

 

Cover eines Buches

Erinnern: Synode der Bekennenden Kirche 1945

Erinnern: Synode der Bekennden Kirche 1945

Vor 75 Jahren am 29. Juli 1945 begann in Berlin- Spandau die Synode der Bekennenden Kirche. Es ging um Schuld und Vergebung, noch lange nicht um Aufarbeitung und Zukunftspläne.

Wie Frauen in der Bekennenden Kirche WIderstand leisteten, zeigt das Buch von Rudolf Weckerling „Frauen im Kirchenkampf“. Dieser Titel ist seit 2024 komplett vergriffen. Aber auch in anderen Titeln unseres Verlages geht es um die Evangelische Kirche während der Nazi-Zeit.

Am Tag des Augsburger Friedensfestes am 8. August das Darmstädter Wort des Bruderrates der Bekennenden Kirche. Am 19. Oktober 1945 wurde das Stuttgarter Schuldbekenntnis u.a. durch Otto Dibelius und Martion Niemöller verlesen und zeigt die Mitschuld der Evangelischen Christen an den Verbrechen des Nationalsozialismus.

 

Pastor Braune Lobetal

Vor 80 Jahren begann der Geheimplan T4 („Euthanasie“)

Vor 80 Jahren deckte der Brandenburger Pfarrer Paul Gerhard Braune den NS-Massenmord an Menschen mit Behinderungen auf. Er war es, der den Geheimplan T4 („Euthanasie“) an die Öffentlichkeit brachte. https://die-kirche.de/news-detail/nachricht/graue-busse-in-den-tod.html

Im Buch „Friedrich von Bodelschwingh und Paul Gerhard Braune Briefwechsel 1933-1945“ wird das zentrale Thema der damaligen Zeit deutlich: Die Versuche der Nationalsozialisten, diakonische Einrichtungen zu vereinnahmen und der Kampf gegen die „Euthanasie“, die systematische Ermordung von kranken und behinderten Menschen. Aber auch ihre Irrtümer und Fehlleistungen werden deutlich. Hier geht es zum Buch.

Zu Thema „Euthanasie“ gibt es auch bis zum 30. August 2020 eine Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen. „Vergessene Opfer der NS-Euthanasie“ Die Ermordung schlesischer Anstaltspatienten 1940-1945. www.oslm.de