Archiv der Kategorie: Aktuell

dorothee sölle Poesie als Gebet

Welttag der Poesie

Welttag der Poesie

Zum Welttag der Poesie wurde der 21. März von der UNESCO ausgerufen. Dieser Tag wird seit 2000 jedes Jahr gefeiert. Er soll an „die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern“. Weiterhin soll ein interkultureller Austausch gefördert werden.

Der Gedenktag soll auch dazu beitragen, dem Bedeutungsverlust der Poesie entgegenzutreten. Im 19. Jahrhundert seien, so der Literaturwissenschaftler Nikolas Immer, 20.000 Lyriksammlungen allein im deutschsprachigen Raum veröffentlicht worden – eine Zahl, die inzwischen utopisch erscheint. Mit dem Aktionstag soll gezeigt werden, dass die Poesie auch im Zeitalter der neuen Informationstechnologien einen wichtigen Platz im kulturellen und gesellschaftlichen Leben einnehmen kann. (Quelle: Wikipedia)

Wir möchten Ihnen „Dorothee Sölle Poesie als Gebet“ an diesem Tag ans Herz legen- eine Biografie in Gedichten herausgegeben von Barbara Zillmann.

Christine Bergmann: Von Null auf Hundert

Erinnern Dresden 13. Februar 1945

Die gebürtige Dresdnerin Christine Bergmann und spätere Familienministerin und Missbrauchsbeauftragte erinnert sich im ersten Kapitel des Buches „Von Null auf Hundert“ an den 13. Februar 1945.
Auszug aus dem Buch Kapitel: Dresden brennt – Kindheitsstationen:
„Ich vergesse alle Geburtstage, mitunter meinen eigenen, aber den 13. Februar 1945 vergesse ich nicht. Der 13. Februar ist der Tag des Untergangs von Dresden. Meine Kindheitserinnerungen fangen mit diesem Tag an, fünfeinhalb Jahre war ich damals alt. An frühere Zeiten kann ich mich nicht erinnern, ich bin eine Spätentwicklerin. Die Erwachsenen meiner Kindheit haben immer von dieser wunderbaren Stadt Dresden gesprochen, die ich so nie erlebt habe, weil ich noch zu klein war. Ich habe sie erst als Trümemrstadt kennengelernt. Der 13. Februar, der Tag, an dem die amerikanischen und englischen Bomber die Stadt in Schutt und Asche legten, ist wohl für alle Dresdnerinnen und Dresdner ein Tag, den sie einfach nicht vergessen.
Die Angriffe waren die Hölle. Beim ersten Angriff gegen 22 Uhr saßen wie in der Küche. Wir, das waren zwei Frauen, meine Mutter und ihre Schwägerin, mit fünf kleinen Kindern. Wir waren nicht wie sonst in den Bunker des nachbarhauses gegangen. Auch vorher hatte es bereits Angriffe gegeben, aber keiner hatte geahnt, was in dieser Nacht passieren würde. …..“ Christine Bergmann

Erinnern 1933-1945

Wider jede Verfälschung des Evangeliums
Wider jede Verfälschung des Evangeliums

Die Kirchengemeinden in Berlin-Brandenburg 1933 bis 1945

Die regionale Kirchengeschichte in der Zeit des Kirchenkampfes ist geprägt von den politischen Konflikten zwischen totalitärem Gleischaltungsversuchen und mutigem Bekenntnis zum unverfälschten Evangelium. Mit der Beschreibung ausgewählter Kirchenkreise in Berlin-Brandenburg entsteht ein zeitnahes Bild vom Gemeindeleben im „Dritten Reich“, das auf sehr unterschiedliche Weise die kirchenpolitische Auseinandersetzungen spiegelt.

Ein ausführlicher Literaturbericht gibt Überblick über den Stand der Erforschung von Gemeindegeschichte in dieser nach wie vor gern verdrängten Zeit.

Das Buch erschien 1997 und ist bis heute eine Fundgrube des Erinnerns, heute aktueller den je. Dem Herausgeber Erich Schuppan (+) sei großer Dank für die Mühe der genauen Recherche und wissenschaftlichen Begleitung.

Mehr zu dem lieferbaren Buch gibt es hier.

Elly Heuss-Knapp von Ulrike Strerath-Bolz

Eine nachhaltige First Lady

Vor 70 Jahren gründete Elly Heuss-Knapp das Müttergenesungswerk. Ihre Idee wirkt bis heute und hilft jährlich unzähligen Müttern mit Kindern.

Elly Heuss-Knapp brachte Ihre Ihre Familie während des Krieges über die Runden, indem Sie Werbetexterin war. Sie durfte als Lehrerin nicht arbeiten, Ihr Mann, der spätere Bundespäsident Theodor Heuss hatte Berufsverbot.

Wer mehr über die starke Frau an der Seite des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland erfahren will, dem sei die Biografie von ihr ans Herz gelegt.

Manfred Stolpe beraten und gestalten

Manfred Stolpe

Am 21. Januar findet die Gedenkfeier zum Tod von Manfred Stolpe in der Potsdamer Nikolaikirche statt. Bischof Christian Stäblein wird die Predigt halten. Manfred Stolpe starb am 29. Dezember im Alter von 83 Jahren. Die Gedenkfeier wird im rbb live übertragen.

In mehreren Nachrufen würdigte die Kirchenzeitung den Kirchenmann und Politiker.

In dem Buch „Manfred Stolpe beraten und gestalten“ anläßlich des 80. Geburtstages von Manfred Stolpe erschienen, erinnern sich 57 Weggefährten an ihn.

Sibylle Sterzik: Zweites Leben Organtransplantation Sterzik Zweites Leben

Organspenden ja/nein?

Organspenden ja/nein? Oder sind Sie noch beim „vielleicht“? Am 16. Januar 2020 entschied der Bundestag sich mehrheitlich gegen eine Widerspruchslösung. Das bedeutet, dass nur der Organspender wird, der sich eindeutig dafür entschieden hat. Krankenkassen und Verbände sollen nun den Bürger umfassend informieren und aufklären. So soll die Anzahl der Spenderorgane erhöht werden.

Sibylle Sterzik hat in Ihrem Buch „Das zweite Leben“ betroffene Menschen befragt, aber auch Ärzte und Seelsorger kommen zu Wort. Das Buch kann helfen, sich ein eigenes Urteil zu bilden und damit eine Entscheidung zu treffen.