Archiv des Autors: Thilo Mühlisch

Der Wichern-Verlag sucht

Der Wichern-Verlag sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Assistentin / einen Assistenten der Geschäftsführung (w/m/d)

vornehmlich im Bereich Redaktion/ PR/ Agentur

mit 75 Prozent Stellenumfang.

Der Wichern-Verlag hat ein eigenes regionales Buchprogramm und verantwortet für andere Verlage Buch- und Zeitschriftenprojekte. Wir freuen uns auf Bewerberinnen und Bewerber mit Stilsicherheit, Kommunikationsfreude, Social-Media-­Affinität, Belastbarkeit und ­Organisationstalent. Ein einschlägiges Studium, erste Berufserfahrung und Kenntnisse in christlicher Publizistik bzw. in Verlagen mit christlichem Buchprogramm sind hilfreich.

Vergütung nach Tarifvertrag für den herstellenden und ­verbreitenden Buchhandel.
Ihre schriftliche Bewerbung ­senden Sie bitte per E-Mail an:

Dr. Elke Rutzenhöfer, Wichern-Verlag GmbH, info@wichern.de
Wichern-Verlag GmbH
Dr. Elke Rutzenhöfer 
Georgenkirchstr. 69-70
10249 Berlin
Deutschland


Kaiserin Auguste Victoria

125 Jahre Kaiser-Wilhlem-Gedächtniskirche in Berlin

125 Jahre Kaiser-Wilhlem-Gedächtniskirche in Berlin – das jährt sich am 1. September 2020.

Vor 125 Jahren im Jahr 1895 weihte das Kaiserehepaar Wilhelm II. und Auguste Viktoria zu Ehren Wilhelm I. die Kirche ein. Wie es um diese Zeit in der schnell wachsendenen Stadt um die Bevölkerung und das geistliche Wohl stand, wusste Kaiserin Auguste Viktoria nur zu gut. Dank Ihr wurden viele Kirchen in den nachfolgenden Jahren gebaut. Das in der Portät-Reihe von Angelika Obert erschienene Buch „Auguste Viktoria – Wie die Povinzprinzessin zur Kaiserin der Herzen wurde“ gibt Auskunft über das turbulente Zeitgeschehen. Nach der Lektüre sieht man so manches Kirchengebäude mit anderen Augen. Hier geht es zu Informationen der Kirchengemeinde zu Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.

Rudolf Bultmann: Theologe und Märchenschreiber

Rudolf Bultmann: Theologe und Märchenschreiber

Heute am 30. Juli 2020 ist der 44. Todestag von Rudolf Bultmann. Der namhafte Theologe schrieb seiner zukünftigen Frau Helene in den Jahren 1916 und 1917 Märchen. Sie war erkrankt und sollte sich durch die Märchen ablenken und gesunden.

Vielleicht sind die Märchen um Klumpe-Dumpe auch heute ein „Gesundmacher“, weil Sie die Realität ganz weit weg schiebt. Ablenken tun sie in jedem Falle. Wir legen Ihnen die ganz untheologischen Märchen ans Herz.

Hier geht es zum Link des Webshops https://www.wichern.de/produkt/bultmann-wachen-und-traeumen/ mit allen weiteren Angaben des Buches.

Erinnern: Synode der Bekennenden Kirche 1945

Erinnern: Synode der Bekennden Kirche 1945

Vor 75 Jahren am 29. Juli begann in Berlin- Spandau die Synode der Bekennenden Kirche. Es ging um Schuld und Vergebung, noch lange nicht um Aufarbeitung und Zukunftspläne.

Wie Frauen in der Bekennenden Kirche WIderstand leisteten, zeigt das Buch von Rudolf Weckerling „Frauen im Kirchenkampf“. Aber auch in anderen Titeln unseres Verlages geht es um die Evangelische Kirche während der Nazi-Zeit.

Am Tag des Augsburger Friedensfestes am 8. August das Darmstädter Wort des Bruderrates der Bekennenden Kirche. Am 19. Oktober 1945 wurde das Stuttgarter Schuldbekenntnis u.a. durch Otto Dibelius und Martion Niemöller verlesen und zeigt die Mitschuld der Evangelischen Christen an den Verbrechen des Nationalsozialismus.

Eva Harasta: Traut euch. Schwule und lesbische Ehe in der Kirche

Schwule und lesbische Ehe in der Kirche

Pünktlich zum Christopher Street Day möchten wir auf unser Buch aufmerksam machen „Trau Euch“ von Eva Harasta. https://www.wichern.de/produkt/eva-harasta-hg-traut-euch-ehe-in-der-kirche/

Auch wenn der CSD in diesem Jahr nicht auf den Straßen und Plätzen gefeiert werden kann, so gibt es auch innerhalb der Kirchen Veranstaltungen und Events dazu. Wir sagen: Gott liebt alle Menschen.

Pastor Braune Lobetal

Vor 80 Jahren begann der Geheimplan T4 („Euthanasie“)

Vor 80 Jahren deckte der Brandenburger Pfarrer Paul Gerhard Braune den NS-Massenmord an Menschen mit Behinderungen auf. Er war es, der den Geheimplan T4 („Euthanasie“) an die Öffentlichkeit brachte. https://die-kirche.de/news-detail/nachricht/graue-busse-in-den-tod.html

Im Buch „Friedrich von Bodelschwingh und Paul Gerhard Braune Briefwechsel 1933-1945“ wird das zentrale Thema der damaligen Zeit deutlich: Die Versuche der Nationalsozialisten, diakonische Einrichtungen zu vereinnahmen und der Kampf gegen die „Euthanasie“, die systematische Ermordung von kranken und behinderten Menschen. Aber auch ihre Irrtümer und Fehlleistungen werden deutlich. Hier geht es zum Buch.

Zu Thema „Euthanasie“ gibt es auch bis zum 30. August 2020 eine Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen. „Vergessene Opfer der NS-Euthanasie“ Die Ermordung schlesischer Anstaltspatienten 1940-1945. www.oslm.de

Gott und das Virus

Frisch aus der Druckpresse: Gott und das Virus

Gott und das Virus Ein Gespräch zu Coronazeiten

In einem in E-Mail-Wechsel über zehn Wochen in der Corona-Krise ersuchen sich Christina Bammel und Christian Stäblein an einer theologischen Deutung des Alltags im Ausnahmezustand.

  • Existentielle Orientierung: Gottvertrauen statt Angst
  • Misstrauen, Umkehr und Gebet zwischen Shutdown und Lockdown
  • Debüt im neuen Amt: Theoogische Grundlegung im Gespräch

Die zehn Beiträge erschienen in der Ev. Wochenzeitung „die Kirche“ von März bis Mai.

Heinrich Vogel Dobbrikow

Gedenkort Dobbrikow für Pfarrer Heinrich Vogel

Ein Leben lang war Pfarrer Heinrich Vogel kritisch engagiert. Während der Nazizeit war er Pfarrer in der Bekennenden Kirche. In der DDR blieb er als Friedensaktivist streitbar.

Für den Pfarrer mit viel Vergangenheit wird im Juni 2020 ein Gedenkort mit Ausstellung in Dobbrikow (Kreis Zossen-Fläming) eröffnet, wo Heinrich Vogel Jahrzehnte Pfarrer war.

In den beiden Bänden „Wider jede Verfälschung des Evangeliums“ und „Bekenntnis in Not“ zur Geschichte des Kirchenkampfes 1933-1945 gibt es viele Beiträge über Heinrich Vogel die aufzeigen, wie aufrecht er diesen Zeiten war.

Das Kuppelkreuz mit Inschrift

Im neu konzipierten „Humboldt-Forum“ scheiden sich die Geister, warum ein Kuppelkreuz mit Inschrift sein muss.

Im Porträt „Auguste Victoria“ von Angelika Obert zeigt sich, wie existenziell der Glaube in der damaligen Zeit war und wie Auguste Vicoria ihn auch lebte. Das Buch ist eine Zeitreise in das preußische Berlin. Als sie 1921 im holländischen Exil starb, wurde ihr Leichnam nach Potsdam zurückgebracht. 200000 Menschen nahmen von ihr Abschied. Ein Trauerkranz kam von der Ortsgruppe der SPD.

Tauchen Sie ein in die Welt der Gründerzeit mit dem wunderbaren Porträt.

Ernst Lange. Versuch eines Poträts

Ernst Lange und die Ladenkirche Spandau

Vor 60 Jahren startete das „Gemeindeexperiment Ladenkirche“ in Berlin-Spandau. Ins Leben gerufen wurde das Projekt Pfingsten 1960 von den Theologen Ernst Lange und Alfred Butenuth. Heute würde es Projekt heißen und der Bäckerladen als „Dritter Ort“ benannt. Wer mehr über den ungewöhnlichen Theologen Ernst Lange erfahren will, dem empfehlen wir folgende Bücher:

Ernst Lange- Versuch eines Portäts von Werner Simpfendörfer- jetzt für 10 Euro

Ernst Lange – Briefe (1942-1974) von Christian Gößinger und Markus Ramm (Hg.) für 34,95 Euro

In der Ev. Wochenzeitung „die Kirche „Ausgabe 22/20 ist ein Beitrag über die Ladenkirche auf Seite 8

Bildhauer Waldemar Otto gestorben

Waldemar Otto
Waldemar Otto Werke in Berliner Kirchen

Am 8. Mai 2020 ist der Bildhauer Waldemar Otto im Alter von 91 Jahren gestorben. Der 1929 als Sohn des Pastors einer deutsch-evangelischen Gemeinde im polnischen Petrikau geborene Künstler arbeitete und lebte seit den 1970-er Jahren im Künsterdorf Worpswede bei Bremen.

Die Skulpturen von Waldemar Otto stehen in Berlin, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Hannover, Stuttgart und Rostock. Seine Werke umfassen vor allem sakrale Themen.

Seine Vorbilder im Inhalt waren Otto Dix und Käthe Kollwitz, seine Vorbilder in der Bildhauerei waren gerhard Marcks, Hermann Blumenthal und Waldemar Grzimek.

Der Bildband zu den Werken Waldemar Ottos in Berliner Kirchen aus unserem Verlag ist für 7,50 Euro lieferbar.

Hier geht es zu einem Nachruf im Berliner Tagesspiegel vom 16. Mai 2020