Archiv des Autors: Thilo Mühlisch

Alkoholbekkaempfung

100 Jahre Wichern-Verlag

In der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung „die Kirche“ gehen wir einhundert Jahre zurück und wandern bis ins Hier und Jetzt. Langweilig war es nie.

https://die-kirche.de/news-detail/nachricht/ein-verlag-im-wandel-der-zeiten.html

Die Bücher im Archiv aus den 20-er Jahren zeugen von der Not der Menschen in dieser Zeit. Es geht um Fürsorge in allen Lebenslagen. Der liebe Gott ist immer dabei.

Heute wie damals mühte man sich, den Menschen das Evangelium als Richtschnur näher zu bringen. Die Gottlosigkeit war schon damals ein Problem der Kirchen.

Schätze aus 100 Jahren Wichern-Verlag

Der Wichern-Verlag wird im Oktober einhundert Jahre alt. Wir heben 100 Schätze aus 100 Jahre Wichern-Verlag in unserem nicht gut sortierten Archiv.

4. Schatz aus dem Jahr 1940

Die Kunst der Kirche von Winfried Wendland ist ein Kunstführer durch die neu erbauten Kirchen, Kapellen und Gemeindehäuser seit 1933.

Die Kunst der Kirche

Das Buch mit sehr vielen Abbildungen von neuen Kirchengebäuden in ganz Deutschland zeugt von der Architektur dieser Zeit. Von der Ernst-Moritz-Arndt Kirche in Berlin oder Kirchen in Nürnberg, Bamberg u.a.

Zitat Seite 15 ff: „Man hat in der jüngsten Vergangenheit eine Fülle von Versuchen gemacht, die den Kirchbau mit den modernsten Mitteln fortführen wollten. Hierbei sind entscheidende Fehler begangen werden. Nicht daß die modernen Konstruktionen falsch gewesen wären. Wir haben als heutige Menschen die Aufgabe und die Pflicht, mit unseren Kenntnissen und unseren Mitteln und Materialien zu bauen und aus ihnen die schönsten Lösungen zu entwickeln. Der Fehler lag vielmehr darin, daß man aus einer Materialgerechtigkeit zu einer Materialvergötzung kam, die uns in eine geistige und vor allem in eine künstlerische Verödung hineingeführt hat. Diese Haltung ist heute überwunden. EIne neue große künstlerische Entwicklung hat eingesetzt. Mit seinen Bauten hat der Führer der Architektur wieder den bedeutenden Platz unter den Künstlern zugwiesen, die ihr als Schafferin und Ordnerin des Raumes zukommt….. .

3. Schatz aus dem Jahr 2000 (sogar noch lieferbar)

Kinder, Kirche und Karierre

Kinder, Kirche und Karriere

Das Buch ist zwanzig Jahre alt. Theologinnen, Publizistinnen und Poltikerinnen mit kirchlichem Hintergrund erzählen von ihren Erfahrungen zwischen Rabenmutter und Nur-Hausfrau. Sie berichten von den alltäglichen Hindernissen und Hilfen, den kleinen Organisationsproblemen und großen Visionen auf dem Weg durch die Jahre der Doppel- und Dreifachbelastung. U.a. Regine Hildebrandt (+), Margot Käßmann, Christine Lieberknecht und Gudrun Althausen (+) kommen zu Wort.

Es wird spanndend sein, die heutige Situation auch unter Corona-Zeiten zu vergleichen. Hat sich wirklich etwas verändert?

Das Buch ist zum Sonderpreis bestellbar.

2. Schatz aus dem Jahr 1948

Kirche in der Welt von Dr. George Bell, Bischof von Chichester

George Bell Reden und Aufsätze
George Bell Reden und Aufsätze

übersetzt von Rudolf Weckerling

1948 Wichern-Verlag Herbert Renner KG. / Berlin -Spandau

100 Jahre

Aus dem Vorwort:

…. Die Schriftenreihe „Kirche in der Welt“ will die Aufmerksamkeit der Christen in Deutschland auf Probleme lenken, die für das christliche Gewissen besonders dringlich sind und von Christen aus anderen Ländern wegweisend angefaßt wurden.

Wenn wir als erstes Heft einen Auszug aus der Botschaft des Bischofs von Chichester für die deutsche Christenheit veröffentlichen, tun wir es vor allem aus tiefer Dankbarkeit für die ökumenische, Völker versöhnende und verbindene Arbeit des englischen Kichenmannes. Aber darüber hinaus möchte dieses Heft uns Deutschen zeigen, wie ein Mann der Kirche die verwickelten Fragen der großen Politik anfaßt und von Gottes Willen her denkt. …… „

„Kein Volk sollte ein politisches System wie dem Nationalsozialismus dulden…“ aus dem Brief an seine Freunde in der Evangelischen Kirche in Deutschland am 14. Februar 1946

1932-kampf dem alkoholismus

100 Jahre Wichern-Verlag

Im Oktober 2020 wird der Wichern-Verlag einhundert Jahre alt. Nicht durchgängig geschäftig in der Zeit, um so erfreulicher, dass weder Krieg noch gesellschaftliche Veränderungen den Verlag in die Knie zwangen.

Wir öffnen aus diesem Anlass das gut unsortierte Archiv und präsentieren Ihnen 100 Jahre Schätze aus allen Jahrzehnten des Bestehens des Verlages.

Schatz 1: „Der Kirchentag ruft…. Ein Jahrzentbericht zur Alkoholbekämpfung der deutschen evangelischen Landeskirchen. herausgegeben von Paul Seyferth

Erste und zweite Auflage 1932

„…. der Kirchentag ruft darum erneut alle Gemeinden auf, an diesem Werke mitzuhelfen und alle Bstrebungen zu unterstützen, die die Alkoholnot in unserem Volke eindämmen….“ (aus der Entschließung des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Nürnberg 1930)

Aus dem Beitrag über die Kirchenprovinz Brandenburg:

„… Der von einigen wirtschaftliche interessierten Kreisen vorgeschlagenen Verlängerung oder gar völligen Aufhebung der Polizeistunde wird mit allem Ernst und mit aller Entschiedenheit widersprochen…….“

Kaiserin Auguste Victoria

125 Jahre Kaiser-Wilhlem-Gedächtniskirche in Berlin

125 Jahre Kaiser-Wilhlem-Gedächtniskirche in Berlin – das jährt sich am 1. September 2020.

Vor 125 Jahren im Jahr 1895 weihte das Kaiserehepaar Wilhelm II. und Auguste Viktoria zu Ehren Wilhelm I. die Kirche ein. Wie es um diese Zeit in der schnell wachsendenen Stadt um die Bevölkerung und das geistliche Wohl stand, wusste Kaiserin Auguste Viktoria nur zu gut. Dank Ihr wurden viele Kirchen in den nachfolgenden Jahren gebaut. Das in der Portät-Reihe von Angelika Obert erschienene Buch „Auguste Viktoria – Wie die Povinzprinzessin zur Kaiserin der Herzen wurde“ gibt Auskunft über das turbulente Zeitgeschehen. Nach der Lektüre sieht man so manches Kirchengebäude mit anderen Augen. Hier geht es zu Informationen der Kirchengemeinde zu Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.

Rudolf Bultmann: Theologe und Märchenschreiber

Rudolf Bultmann: Theologe und Märchenschreiber

Heute am 30. Juli 2020 ist der 44. Todestag von Rudolf Bultmann. Der namhafte Theologe schrieb seiner zukünftigen Frau Helene in den Jahren 1916 und 1917 Märchen. Sie war erkrankt und sollte sich durch die Märchen ablenken und gesunden.

Vielleicht sind die Märchen um Klumpe-Dumpe auch heute ein „Gesundmacher“, weil Sie die Realität ganz weit weg schiebt. Ablenken tun sie in jedem Falle. Wir legen Ihnen die ganz untheologischen Märchen ans Herz.

Hier geht es zum Link des Webshops https://www.wichern.de/produkt/bultmann-wachen-und-traeumen/ mit allen weiteren Angaben des Buches.

Erinnern: Synode der Bekennenden Kirche 1945

Erinnern: Synode der Bekennden Kirche 1945

Vor 75 Jahren am 29. Juli begann in Berlin- Spandau die Synode der Bekennenden Kirche. Es ging um Schuld und Vergebung, noch lange nicht um Aufarbeitung und Zukunftspläne.

Wie Frauen in der Bekennenden Kirche WIderstand leisteten, zeigt das Buch von Rudolf Weckerling „Frauen im Kirchenkampf“. Aber auch in anderen Titeln unseres Verlages geht es um die Evangelische Kirche während der Nazi-Zeit.

Am Tag des Augsburger Friedensfestes am 8. August das Darmstädter Wort des Bruderrates der Bekennenden Kirche. Am 19. Oktober 1945 wurde das Stuttgarter Schuldbekenntnis u.a. durch Otto Dibelius und Martion Niemöller verlesen und zeigt die Mitschuld der Evangelischen Christen an den Verbrechen des Nationalsozialismus.

Eva Harasta: Traut euch. Schwule und lesbische Ehe in der Kirche

Schwule und lesbische Ehe in der Kirche

Pünktlich zum Christopher Street Day möchten wir auf unser Buch aufmerksam machen „Trau Euch“ von Eva Harasta. https://www.wichern.de/produkt/eva-harasta-hg-traut-euch-ehe-in-der-kirche/

Auch wenn der CSD in diesem Jahr nicht auf den Straßen und Plätzen gefeiert werden kann, so gibt es auch innerhalb der Kirchen Veranstaltungen und Events dazu. Wir sagen: Gott liebt alle Menschen.

Pastor Braune Lobetal

Vor 80 Jahren begann der Geheimplan T4 („Euthanasie“)

Vor 80 Jahren deckte der Brandenburger Pfarrer Paul Gerhard Braune den NS-Massenmord an Menschen mit Behinderungen auf. Er war es, der den Geheimplan T4 („Euthanasie“) an die Öffentlichkeit brachte. https://die-kirche.de/news-detail/nachricht/graue-busse-in-den-tod.html

Im Buch „Friedrich von Bodelschwingh und Paul Gerhard Braune Briefwechsel 1933-1945“ wird das zentrale Thema der damaligen Zeit deutlich: Die Versuche der Nationalsozialisten, diakonische Einrichtungen zu vereinnahmen und der Kampf gegen die „Euthanasie“, die systematische Ermordung von kranken und behinderten Menschen. Aber auch ihre Irrtümer und Fehlleistungen werden deutlich. Hier geht es zum Buch.

Zu Thema „Euthanasie“ gibt es auch bis zum 30. August 2020 eine Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen. „Vergessene Opfer der NS-Euthanasie“ Die Ermordung schlesischer Anstaltspatienten 1940-1945. www.oslm.de

Gott und das Virus

Frisch aus der Druckpresse: Gott und das Virus

Gott und das Virus Ein Gespräch zu Coronazeiten

In einem in E-Mail-Wechsel über zehn Wochen in der Corona-Krise ersuchen sich Christina Bammel und Christian Stäblein an einer theologischen Deutung des Alltags im Ausnahmezustand.

  • Existentielle Orientierung: Gottvertrauen statt Angst
  • Misstrauen, Umkehr und Gebet zwischen Shutdown und Lockdown
  • Debüt im neuen Amt: Theoogische Grundlegung im Gespräch

Die zehn Beiträge erschienen in der Ev. Wochenzeitung „die Kirche“ von März bis Mai.

Heinrich Vogel Dobbrikow

Gedenkort Dobbrikow für Pfarrer Heinrich Vogel

Ein Leben lang war Pfarrer Heinrich Vogel kritisch engagiert. Während der Nazizeit war er Pfarrer in der Bekennenden Kirche. In der DDR blieb er als Friedensaktivist streitbar.

Für den Pfarrer mit viel Vergangenheit wird im Juni 2020 ein Gedenkort mit Ausstellung in Dobbrikow (Kreis Zossen-Fläming) eröffnet, wo Heinrich Vogel Jahrzehnte Pfarrer war.

In den beiden Bänden „Wider jede Verfälschung des Evangeliums“ und „Bekenntnis in Not“ zur Geschichte des Kirchenkampfes 1933-1945 gibt es viele Beiträge über Heinrich Vogel die aufzeigen, wie aufrecht er diesen Zeiten war.

Das Kuppelkreuz mit Inschrift

Im neu konzipierten „Humboldt-Forum“ scheiden sich die Geister, warum ein Kuppelkreuz mit Inschrift sein muss.

Im Porträt „Auguste Victoria“ von Angelika Obert zeigt sich, wie existenziell der Glaube in der damaligen Zeit war und wie Auguste Vicoria ihn auch lebte. Das Buch ist eine Zeitreise in das preußische Berlin. Als sie 1921 im holländischen Exil starb, wurde ihr Leichnam nach Potsdam zurückgebracht. 200000 Menschen nahmen von ihr Abschied. Ein Trauerkranz kam von der Ortsgruppe der SPD.

Tauchen Sie ein in die Welt der Gründerzeit mit dem wunderbaren Porträt.