Archiv des Autors: Thilo Mühlisch

Gott und das Virus

Frisch aus der Druckpresse: Gott und das Virus

Gott und das Virus Ein Gespräch zu Coronazeiten

In einem in E-Mail-Wechsel über zehn Wochen in der Corona-Krise ersuchen sich Christina Bammel und Christian Stäblein an einer theologischen Deutung des Alltags im Ausnahmezustand.

  • Existentielle Orientierung: Gottvertrauen statt Angst
  • Misstauen, Umkehr und Gebet zwischen Shutdown und Lockdown
  • Debüt im neuen Amt: Theoogische Grundlegung im Gespräch

Die zehn Beiträge erschienen in der Ev. Wochenzeitung „die Kirche“ von März bis Mai.

Heinrich Vogel Dobbrikow

Gedenkort Dobbrikow für Pfarrer Heinrich Vogel

Ein Leben lang war Pfarrer Heinrich Vogel kritisch engagiert. Während der Nazizeit war er Pfarrer in der Bekennenden Kirche. In der DDR blieb er als Friedensaktivist streitbar.

Für den Pfarrer mit viel Vergangenheit wird im Juni 2020 ein Gedenkort mit Ausstellung in Dobbrikow (Kreis Zossen-Fläming) eröffnet, wo Heinrich Vogel Jahrzehnte Pfarrer war.

In den beiden Bänden „Wider jede Verfälschung des Evangeliums“ und „Bekenntnis in Not“ zur Geschichte des Kirchenkampfes 1933-1945 gibt es viele Beiträge über Heinrich Vogel die aufzeigen, wie aufrecht er diesen Zeiten war.

Das Kuppelkreuz mit Inschrift

Im neu konzipierten „Humboldt-Forum“ scheiden sich die Geister, warum ein Kuppelkreuz mit Inschrift sein muss.

Im Porträt „Auguste Victoria“ von Angelika Obert zeigt sich, wie existenziell der Glaube in der damaligen Zeit war und wie Auguste Vicoria ihn auch lebte. Das Buch ist eine Zeitreise in das preußische Berlin. Als sie 1921 im holländischen Exil starb, wurde ihr Leichnam nach Potsdam zurückgebracht. 200000 Menschen nahmen von ihr Abschied. Ein Trauerkranz kam von der Ortsgruppe der SPD.

Tauchen Sie ein in die Welt der Gründerzeit mit dem wunderbaren Porträt.

Ernst Lange. Versuch eines Poträts

Ernst Lange und die Ladenkirche Spandau

Vor 60 Jahren startete das „Gemeindeexperiment Ladenkirche“ in Berlin-Spandau. Ins Leben gerufen wurde das Projekt Pfingsten 1960 von den Theologen Ernst Lange und Alfred Butenuth. Heute würde es Projekt heißen und der Bäckerladen als „Dritter Ort“ benannt. Wer mehr über den ungewöhnlichen Theologen Ernst Lange erfahren will, dem empfehlen wir folgende Bücher:

Ernst Lange- Versuch eines Portäts von Werner Simpfendörfer- jetzt für 10 Euro

Ernst Lange – Briefe (1942-1974) von Christian Gößinger und Markus Ramm (Hg.) für 34,95 Euro

In der Ev. Wochenzeitung „die Kirche „Ausgabe 22/20 ist ein Beitrag über die Ladenkirche auf Seite 8

Bildhauer Waldemar Otto gestorben

Waldemar Otto
Waldemar Otto Werke in Berliner Kirchen

Am 8. Mai 2020 ist der Bildhauer Waldemar Otto im Alter von 91 Jahren gestorben. Der 1929 als Sohn des Pastors einer deutsch-evangelischen Gemeinde im polnischen Petrikau geborene Künstler arbeitete und lebte seit den 1970-er Jahren im Künsterdorf Worpswede bei Bremen.

Die Skulpturen von Waldemar Otto stehen in Berlin, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Hannover, Stuttgart und Rostock. Seine Werke umfassen vor allem sakrale Themen.

Seine Vorbilder im Inhalt waren Otto Dix und Käthe Kollwitz, seine Vorbilder in der Bildhauerei waren gerhard Marcks, Hermann Blumenthal und Waldemar Grzimek.

Der Bildband zu den Werken Waldemar Ottos in Berliner Kirchen aus unserem Verlag ist für 7,50 Euro lieferbar.

Hier geht es zu einem Nachruf im Berliner Tagesspiegel vom 16. Mai 2020

Gesangbuch Singt Jubilate

Jubilate !

Die Bezeichnung des dritten Sonntags nach Ostern ist Jubilate. Im Predigttext diesen Sonntages bei Johannes 15, 1-8 geht es um das Gleichnis mit den Rebstöcken und den Jüngern. Und es geht um das Bleiben. Momentan ist das zuhausebleiben ganz wichtig. Und das gemeinsame Singen kann nur mit ganz viel Abstand aus der Ferne gehen.

Damit Sie alleine Singen üben können gibt es hier „Jubilate“ die neuen Lieder zum Gesangbuch. Mit Gitarrenbegleitung. Wür wünschen Ihnen einen gesegneten Jubilate-Sonntag

Missionsbuchhandlung

Bücher sind „Über“-Lebensmittel -Buchhändler müssen überleben!

Liebe Lesende, wir möchten Sie ermuntern, Kontakt zu Ihren regionalen Buchhändlern aufzunehmen. Sie sind das Rückgrat unserer Verlage und sind auch von der Corona-Krise betroffen. Viele regionale Buchhändler liefern Ihnen die Bücher nach Hause oder haben sogar eigene Online-Shops. Ihr Buchhändler des Vertrauens ist für Sie da! Auch unsere Bücher können Sie dort bestellen. Oder verschenken Sie Gutscheine. Noch nie waren sie so wertvoll, wie heute.

Die Berliner Missionsbuchhandlung darf noch öffnen. Wie auch die Buchhandlung im Johannesstift. Helfen Sie mit und unterstützen Sie mit Ihren telefonischen oder persönlichen Bestellungen das Überleben des Buchhändlers an der Ecke. Wir wünschen Ihnen gesegnete Ostern und bleiben Sie gesund!

Reformation Globalisierung Eine Welt

Weltgebetstag 2020

In diesem Jahr ist der Weltgebetstag der Frauen in Simbabwe zu Gast. Er steht unter dem Motto „Steh auf und geh“ aus dem Johannes-Evangelium. Kirchengemeinden fordern für die Frauen Gleichberechtigung in der Gesellschaft, in der Kirche und in der Politik. Lesenswert der Artikel zum Weltgebetstag in der „die Kirche“ Ausgabe 9 Seite 3

Ein Buch zum Thema Globalisierung in der Reihe des Berliner Missionswerkes „Reformation Globalisierung Eine Welt“ setzt sich auseinander mit der Ökumene zwischen Erster und Dritter Welt. Autorinnen wie Barbara Deml, Ulrike Trautwein und Viola Kennert gehen auf die Frauengerechtigkeit ein.

dorothee sölle Poesie als Gebet

Welttag der Poesie

Dorothee Sölle und die Poesie

Zum Welttag der Poesie wurde der 21. März von der UNESCO ausgerufen. Dieser Tag wird seit 2000 jedes Jahr gefeiert. Er soll an „die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern“. Weiterhin soll ein interkultureller Austausch gefördert werden.

Der Gedenktag soll auch dazu beitragen, dem Bedeutungsverlust der Poesie entgegenzutreten. Im 19. Jahrhundert seien, so der Literaturwissenschaftler Nikolas Immer, 20.000 Lyriksammlungen allein im deutschsprachigen Raum veröffentlicht worden – eine Zahl, die inzwischen utopisch erscheint. Mit dem Aktionstag soll gezeigt werden, dass die Poesie auch im Zeitalter der neuen Informationstechnologien einen wichtigen Platz im kulturellen und gesellschaftlichen Leben einnehmen kann. (Quelle: Wikipedia)

Wir möchten Ihnen „Dorothee Sölle Poesie als Gebet“ an diesem Tag ans Herz legen- eine Biografie in Gedichten herausgegeben von Barbara Zillmann.

Christine Bergmann: Von Null auf Hundert

Erinnern Dresden 13. Februar 1945

Die gebürtige Dresdnerin Christine Bergmann und spätere Familienministerin und Missbrauchsbeauftragte erinnert sich im ersten Kapitel des Buches „Von Null auf Hundert“ an den 13. Februar 1945.
Auszug aus dem Buch Kapitel: Dresden brennt – Kindheitsstationen:
„Ich vergesse alle Geburtstage, mitunter meinen eigenen, aber den 13. Februar 1945 vergesse ich nicht. Der 13. Februar ist der Tag des Untergangs von Dresden. Meine Kindheitserinnerungen fangen mit diesem Tag an, fünfeinhalb Jahre war ich damals alt. An frühere Zeiten kann ich mich nicht erinnern, ich bin eine Spätentwicklerin. Die Erwachsenen meiner Kindheit haben immer von dieser wunderbaren Stadt Dresden gesprochen, die ich so nie erlebt habe, weil ich noch zu klein war. Ich habe sie erst als Trümemrstadt kennengelernt. Der 13. Februar, der Tag, an dem die amerikanischen und englischen Bomber die Stadt in Schutt und Asche legten, ist wohl für alle Dresdnerinnen und Dresdner ein Tag, den sie einfach nicht vergessen.
Die Angriffe waren die Hölle. Beim ersten Angriff gegen 22 Uhr saßen wie in der Küche. Wir, das waren zwei Frauen, meine Mutter und ihre Schwägerin, mit fünf kleinen Kindern. Wir waren nicht wie sonst in den Bunker des nachbarhauses gegangen. Auch vorher hatte es bereits Angriffe gegeben, aber keiner hatte geahnt, was in dieser Nacht passieren würde. …..“ Christine Bergmann

Erinnern 1933-1945

Wider jede Verfälschung des Evangeliums
Wider jede Verfälschung des Evangeliums

Die Kirchengemeinden in Berlin-Brandenburg 1933 bis 1945

Die regionale Kirchengeschichte in der Zeit des Kirchenkampfes ist geprägt von den politischen Konflikten zwischen totalitärem Gleischaltungsversuchen und mutigem Bekenntnis zum unverfälschten Evangelium. Mit der Beschreibung ausgewählter Kirchenkreise in Berlin-Brandenburg entsteht ein zeitnahes Bild vom Gemeindeleben im „Dritten Reich“, das auf sehr unterschiedliche Weise die kirchenpolitische Auseinandersetzungen spiegelt.

Ein ausführlicher Literaturbericht gibt Überblick über den Stand der Erforschung von Gemeindegeschichte in dieser nach wie vor gern verdrängten Zeit.

Das Buch erschien 1997 und ist bis heute eine Fundgrube des Erinnerns, heute aktueller den je. Dem Herausgeber Erich Schuppan (+) sei großer Dank für die Mühe der genauen Recherche und wissenschaftlichen Begleitung.

Mehr zu dem lieferbaren Buch gibt es hier.

Elly Heuss-Knapp von Ulrike Strerath-Bolz

Eine nachhaltige First Lady

Vor 70 Jahren gründete Elly Heuss-Knapp das Müttergenesungswerk. Ihre Idee wirkt bis heute und hilft jährlich unzähligen Müttern mit Kindern.

Elly Heuss-Knapp brachte Ihre Ihre Familie während des Krieges über die Runden, indem Sie Werbetexterin war. Sie durfte als Lehrerin nicht arbeiten, Ihr Mann, der spätere Bundespäsident Theodor Heuss hatte Berufsverbot.

Wer mehr über die starke Frau an der Seite des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland erfahren will, dem sei die Biografie von ihr ans Herz gelegt.