Autorenarchiv: Thilo Mühlisch

Zwei Frauen unterhalten sich

Autorin Beatrix Spreng im rbb-Fernsehen

Unsere Autorin Beatrix Spreng war im rbb-Fernsehen am 6. Oktober in der Sendung „Der Tag“ von 18.30 Uhr bis 19 Uhr und sprach über Ihr Buch „Körper-Puzzle“.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich. Auf 120 Seitenhttps://www.ardmediathek.de/video/der-tag-in-berlin-und-brandenburg/beatrix-spreng-pfarrerin-und-autorin/rbb beschreibt die Autorin, wie sich ihr Leben mit dem Schlaganfall verändert hat. Ihre überaus pointierte Draufschau auf Körper und Geist ist jammerlos und ungeschönt direkt. Der Beitrag ist in der ARD Mediathek verfügbar.

Das Buch wird auch am 11. Oktober in der Kirchengemeinde Joachimsthal um 17 Uhr in der Kirche vorgestellt.

 

 

Buchtitel mit einem bunten Bild

Körper-Puzzle: Tagebuch eines Schlaganfalls

Körper-Puzzle: Tagebuch eines Schlaganfalls

Das Buch von der Autorin Beatrix Spreng erscheint Anfang Oktober. Beatrix Spreng war bis zu Ihrem Ruhestand Pfarrerin in der Kirchengemeinde Joachimsthal im Land Brandenburg.

Drei Tage nach Ihrem großen Fest zum 70. Geburtstag erleidet sie 2024 einen einen Schlaganfall. Pointiert und schlagkräftig schreibt sie über ihren Körper im Ausnahmezustand. Plötzlich wollen Hand und Fuß nicht mehr so, wie sie will. Sie ist ganz eindeutig nicht mehr Herrin über ihr Hirn und ihren Körper. Wer regiert da jetzt? Und wie wird man wieder Herrin über Körper und Geist?

Am 6. Oktober wird die Autorin beim rbb in der Sendung „Der Tag“ von 18.30 bis 19 Uhr sein.

Am 11. Oktober um 17 Uhr stellen wir das Buch in der Kreuzkirche der Kirchengemeinde Joachimsthal vor. Im Anschluss an die Lesung ist Zeit zum Austausch mit der Autorin bei einem Glas Wein.

Pride Month: Was ist das?

Pride Month: Was ist das?

Die wörtliche Übersetzung ist „stolzer Monat“. Seit 1970 gibt es den „Pride Month“, der auf die Belange von gleichgeschlechtlichen Paaren aufmerksam macht. In diesem Monat findet auch der Christopher Street Day als Höhepunkt statt. Den Anfang nahm diese mittlerweile weltweite Veranstaltung in New York, wo im Juni 1969 gewaltsame Razzien der Polizei in Bars mit schwulem Publikum zu Verletzten und Toten führte. Danach organisierten sich schwule und lesbische Menschen und protesierten öffentlich gegen die Repressionen und Unterdrückung.

2026 Christopher Street Day in Berlin mit Kirchenbeteiligung

Einige Landeskirchen beteiligen sich mit eigenen Wagen bei den örtlichen Umzügen. In der  Landeskirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz wurde 2016 gleichgeschlechtliche Paare kirchlich getraut. Seit einigen Jahren gibt es auch einen Wagen der Landeskirche auf dem Christopher Street Day in Berlin. Ein Kirchenkreis hat jetzt sogar eine Queerness-Referentin.

Langer Weg in der Kirche

Wir schwer und steinig der Weg in der Kirche zu einem gleichberechtigten Leben von schwulen und lesbischen Paaren ist, zeigt das Buch: „Pfarrerin mit Frau“ von Sibylle Biermann-Rau. Sie beschreibt darin Ihre Erfahrungen, Ängste und Demütigungen als lesbische Pfarrerin von Ihrem Dienst“herrn“. Ein wichtiges Buch nicht nur im „Pride Month“, das Mut macht.

 

 

 

 

Was geschah am 20. Juli 1906?

Was geschah am 20. Juli 1906?
Das Jahr 1906 hat viele Höhepunkte und Veränderungen. In Europa beginnt die Industrialisierung. Stassenverbindungen wie der Simplontunnel werden eröffnet. Wilhelm Voigt, besser bekannt als Hauptmann von Köpenick besetzt das Rathaus in Berlin-Köpenick.
San Francisco wird in Amerika durch ein verheerendes Erdbeben komplett zerstört.

Aber was geschah in Finnland?

Im kleinen Finnland werden radikale Veränderungen im Parlament vorgenommen. Der mittelalterlichen Vierständereichstag wird abgeschafft. Dafür gibt es nur noch ein Parlament, den Reichstag.
Aber die wichtigste Veränderung war das Wahlrecht für Frauen. So ist Finnland das erste Land in Europa, was Frauen das Wahlrecht zuerkannte.

Stöbern Sie in unseren Büchern nach Biografien von Frauen aus Deutschland, die vielleicht ncht die Welt, aber doch vieles bewegt haben.

Zwei Frauen mit Regenschirmen schauen auf ein Denkmal

Kalenderblatt 13. April 1986

Kalenderblatt 13. April 1986

Papst Johannes Paul II., auch als der „Reisepapst“ benannt, ist am 13. April 1986 in Rom. An diesem Tag besuchte er als erster Papst der Neuzeit eine Synagoge und bezeichnete Juden als „ältere Brüder im Glauben“. Damit schlug er einen neuen Weg im Verhältnis mit dem Judentum ein.

Der Besuch der Synagoge vor 40 Jahren in Rom wurde als Meilenstein in der Geschichte der jüdisch-katholischen Beziehungen bezeichnet. Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil im Jahr 1966 gab es schon die Erklärung  „Nostra Aetate“ dazu. 

Der gebürtige Pole verurteilte den Hass gegen Juden. Er setze damit ein deutliches Zeichen. Weitere Päpste festigten später diese Haltung mit Besuchen in Synagogen.

Johannes Paul II. war von 1978 bis zu seinem Tod im Jahr 2005 Papst. In Rom ist ein Museum zu Ehren dieses sehr beliebten Papstes im Jahr 2005 eröffnet worden.

 

 

große Kirche mit nebengebäuden

Rätsel des Monats

Wir begrüßen Sie mit dem Rätsel für den Monat Mai 2026

Am 20. Mai 1631 eroberten die kaiserlichen Truppen unter dem Feldherrn von Tilly von der Katholischen Liga das protestantische Magdeburg.  Die Stadt wurde mehrere Monate belagert und nach der Eroberung komplett verwüstet. Tausende Menschen fielen dem Gemetzel zum Opfer. Das Massaker des Dreißigjährigen Krieges ging unter einem bestimmten Namen in die Geschichte ein. Welcher ist es?

  • Magdeburger Hochzeit
  • Tillys Blutrache
  • Die Wende

Schreiben SIe uns Ihre Antwort, bis zum 15. Mai 2026 an vertrieb@wichern.de . Unter allen richtigen Antworten verlosen wir drei Exemplare von „Thomas Müntzer“ aus unserem Verlag.

Bild mit einem Männerkopf und Schrift dazu

Kalenderblatt 12. März 1676: Paul Gerhardt stirbt

Kalenderblatt 12. März 1676: Paul Gerhardt stirbt.

Gottesdienstbesucher kennen den Liederdichter aus dem Gesangbuch. Ohne seine Lieder wäre ein Gottesdienst gar nicht denkbar. Was hat er an schönen Liedern hinterlassen, obwohl er in einer Zeit lebte, in der es nicht viel zum Freuen gab. Der Dreißigjährige Krieg wütete über das Land. Die Menschen sehnten sich nach Frieden und Befriedung.

Frank Paul skizzierte ein Porträt des Dichters, der im Waffengerassel des Dreißigjährigen Krieges, in Zeiten von Seuchen, Kindersterblichkeit und Massenelend das Lied vom Himmel gesungen hat. Hier gehts es zum Bestellmodus.

Aber auch der immerwährende Kalender sei Ihnen ans Herz gelegt. Kirchenmusiker und Theologen schreiben über seine Lieder, die bis heute Trost und Zuversicht bringen.

Lassen SIe sich inspirieren und singen Sie mit, besuchen Sie Paul-Gerhardts Wirkungsstätten in Lübben, Mittenwalde und Berlin.  Entdecken Sie mit seinen Augen die brandenburgische Landschaft mit seinen Texten und der Musik.

Musikerinnen und Musiker wie Sarah Kaiser geben Konzerte mit seinen Liedern.

Vielfältige Veranstaltungen ziehen sich durch das „Paul-Gehrhardt Jahr“

 

Zwei Gräber mit Marmorfiguren

Kalenderblatt 10.März 1776 Geburtstag der Königin Luise von Preußen

Ein Traumpaar waren sie. Luise Herzogin zu Mecklenburg und Friedrich Wilhelm III von Preußen. Beliebt im Volk war die mit 34 Jahren so jung verstorbene Königin. Sie erzog ihre Kinder alleine, war wunderschön und dem „Volke zugetan“. Obwohl Sie in adligen Kreisen gar „volkstümlich“ ankam, wurde sie um so beliebter und nahbarer.

In vielen Orten in Brandeburg kann man noch Früchte ihres Wirkens entdecken. Ein Ausflug nach Gransee, Paretz oder ins Mecklenburgische Hohenzieritz lohnen immer.

Sie war eine liebende Gattin und beriet Ihren Mann bei Regierungsgeschäften. Er hörte als König zu.

In der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung „die Kirche“ 11/2026 ist ein Betrag über die schöne und kluge Königin Luise.

Fast einhundert Jahre später war eine weniger schöne Erscheinung wieder Landesmutter. Auguste Victoria, die letzte Deutsche Kaiserin. Auch sie hatte ein erlebnisreiches Leben an der Seite des letzten deutschen Kaisers. Wer mehr wissen möchte, dem sei das Buch „Auguste Victoria“ empfohlen.

 

Denkmal mit Mann mit Mütze

Kalenderblatt 25.2.1956: Stalin wird vom Sockel gestoßen

Vor 70 Jahren am 25. Februar 1956 wurde der Personenkult um Josef W. Stalin beendet. Auf dem 20. Parteitag der KPdSU rechnete Nikita S. Chruschtschow mit dem Diktator Stalin ab.

Das Zitat aus der Rede Nikita S. Chruschtschow auf dem Parteitag „Die Willkür einer einzelnen Person regte auch andere zur Willkür an und ermöglichte sie.“ hat bis heute seine Berechtigung.

Das „Totenbuch Ketschendorf“ 1945-1947 enthält die Namen der Menschen, die im sowjetischen Speziallager Nr.5 Ketschendorf gestorben sind. Die Initiativgruppe

Internierungslager Ketschendorf / Speziallager Nr. 5  e.V.

ist unter der Webadresse: https://sln5.de

erreichbar und hat das Totenbuch noch vorrätig.

In der Rede „Über den Personenkult uns seine Folgen“ kritistierte Chruschtschow die vielen Verbrechen, wie Massenverhaftungen, Exekutionen und Deportationen, die zu einer Atmosphäre der Angst und Verunsicherung in der Bevölkerung führte.

Buchtitel Leopold

Leopold ist da

Unserer neustes Buch „Leopold – Der Junge am See“ ist in der Auslieferung.

Der Roman von Antonia Weberling nimmt uns mit in die Vergangenheit und Zukunft. Die Geschichte um Leopold zieht uns in den Bann und die Spannung bleibt bis zur letzten Zeile.

Wir wünschen dem Buch viele Leserinnen und Leser.  Hier geht es zum Bestellen auf unsere Seite.

Gerne schicken wir ein Rezensionsexemplar zu. Schreiben Sie mir eine Mail.

 

Evangelischer Kalender 2026 in der Auslieferung

Der Evangelische Kalender 2026 für Kirche und Diakonie ist seit dem 4. August 2025 ausgeliefert. Der praktische Taschenkalender, den es seit über 50 Jahren gibt, wird seit letzten Jahr komplett plastikfrei produziert.

Im Innenteil ist besonders viel Platz für Notizen am Sonntag, dem Tag, der in der Kirche und Diakonie einen ganz besonderen Stellenwert hat. Ein Lesebändchen verhindert das umständliche Suchen.

Sowohl die täglichen Losungen und die liturgischen Farben für die Sonntage sind  veröffentlicht.

Ein Kalender für Mitarbeitende in Kirche und Diakonie, die auf einen Blick analog die wichtigen liturgischen Texte und Losungen und Hinweise auf kirchliche Gedenktage und Jubiläen haben möchten.

Hier können Sie online den Kalender bestellen.

 

Bild mit Wolken und einem Porträt eines Mannes

Sommer, Sonne und kühle Bücher

Liebe Wichern-Buchliebhaber, der Sommer ist ideal für ein Buch. Egal ob am Strand oder im heimischen Garten. Bücher reisen mit oder mit Büchern reist der Lesende zu anderen Orten oder in andere Zeiten.

Stöbern Sie in unserem Webshop und entdecken Sie Bücher für die Strandtasche oder die Gartenbank. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Sommerzeit, egal wo.

Unserer Tipp für Sie:

Paul Gerhardt der Liederdichter schlechthin. Im kommenden Jahr 2026 jährt sich sein Todestag zum 350. Mal. Ab August gibt es einen immerwährenden Kalender dazu. Schon jetzt haben wir ein Porträt des Liederdichters von Frank Pauli „Im Himmel ist ein schönes Haus“ als handliches Taschenbuch oder sogar als Hörbuch-CD.