Archiv des Autors: Thilo Mühlisch

Lila-Bild mit einem Frauengesicht und dem Schriftzug Elly-Heuss-Knapp

Kalenderblatt 12. September 1949

Vor 75 Jahren am 12. September 1949 wurde Theodor Heuss der erste Bundespäsident der Bundesrepublik Deutschland. Das der erste Bundespäsident ein liberaler Politiker war und der FDP angehörte, klingt heute im Jahr 2024 sehr erstaunlich.

Noch erstaunlicher ist es, dass seine Frau Elly Heuss-Knapp eine engagierte politische Frau war. Sie mischt kräftig mit im liberalen Wahlkampf nach dem 2. Weltkrieg.

Als beide während der Nazi-Zeit keine Möglichkeit der politischen Betätigung mehr haben, sie ihre Unterrichtstätigkeit verliert und Theodor Heuss das Landtagsmandat abgeben muss und keine Arbeit mehr hat, geht Elly Heuss-Knapp in die Werbewirtschaft. Eine muss ja die Familie durchbringen! Und Elly Heuss-Knapp wird doch glatt die Erfinderin des Radio Jingle!

Wir möchten Ihnen heute das Porträt dieser einzigartigen Frau ans Herz legen, dank ihr konnte Theodor Heuss nach dem Krieg auch Bundespräsident werden.

Ulrike Strerath-Bolz schrieb ein wunderbares und datailreiches Porträt dieser „First Lady“. Mehr zu diesem Buch finden sie Hier.

Hochhaus und viele Menschen auf der Straße

Kalenderblatt 4. September 1989

 

Vor 35 Jahren begannen in Leipzig die Monatgsdemonstrationen. Erst mit einigen Hundert Menschen, später mit Tausenden und in vielen Städten der DDR.

Im Wichern-Verlag erschien das Buch „1989 -Fünf Männder ein Jahr“ in der fünf Männer ganz unterschiedlich beschreiben, wie für sie dieses ganz besondere Jahr war. Alle fünf Männer vereinte eine Leidenschaft: Das Motorradfahren. Die Lebensentwürfe und Zukunftswünsche waren bei allen sehr verschieden.

Aber auch das Buch „Abseits der Protokollstrecke“ von Werner Braune beleuchtet die lange Zeit des Widerstandes und der Subversivität in der DDR, um in der Diakonie bessere Bedinungen für gehandicapte Menschen und das Pflegepersonal zu erreichen. Werner Braunes Dokumentengedächtnis gepaart mit humorigem Erzählstil lassen diese Zeit aufleben.

Beide Bücher laden ein zum Erinnern an eine Zeit, die demokratiefern und kirchenfeindlich war. Das sollte nicht in Vergessenheit geraten.

Titelseite eines Buches

In 80 Tagen um die Welt

In 80 Tagen um die Welt, will und darf man das heute noch? Literarisch einmal um die Welt von einem Hotspot der Welt zum nächsten als spirituelle Reise: Das passt!

Heute, am 26. August ist der 50. Todestag von Charles Lindberg. Seine letzte Ruhestätte ist auf Hawaii. Er war nicht der erste Flugpionier, der den Atlantik überquerte, aber ein schneller und spritsparender Pilot. Er sah die Welt sehr gerne von ganz oben.

Ganz ohne Sprit, nur mit Augenlicht und Neugier empfehlen wir Ihnen unser Buch: „In 80 Tagen um die Welt“ mit einem Vorwort von Heinrich Bedford-Strohm. Verschiedene Autorinnen und Autoren gehen auf eine spirituelle Reise und schreiben von den wundersamsten Orten in der Welt. Der rbb strahlte diese Radiobeiträge aus. Wir haben das Buch dazu.

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben“, Das sagte schon Alexander von Humboldt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Lektüre und noch einen schönen Restsommer.

 

Buchtitelseite

Ephraim Kishon 100.Geburtstag

Wie gerne hätten wir Ephraim Kishon als Autor in unserem Verlag gehabt. Er war ein Garant für gute Verkaufszahlen. Im Portal der Evangelischen Zeitung gibt es einen Beitrag über den humorigen Israeli, der die beste Frau der Welt hatte und dessen Humor die Deutschen liebten.

Unser Beitrag für die Welt des klugen Humors

In unserem Verlag erschien auch ein Roman von einem, der die Satire liebte: Joachim Roering. Er schrieb Texte für Dieter Hildebrandt und die „Wühlmäuse“. Sein Roman „Reichels Konto“ ist die Lebensgeschichte eines Mannes, die aberwitziger nicht sein könnte. Mit Wortwitz, der einem die Lachtränen in die Augen treibt, geht Hans durchs Leben und die deutsche Geschichte, die sogar in der dunkelsten Zeit erlebbar und urkomisch wird. Hans will so deutsch sein, wie nur irgendwas, denn eine Nation, die ein Luftschiff bauen kann, die muss grandios sein. Das Pflegekind Hans, ein jüdischer Junge in der Schweiz soll und will heim ins Reich. Denn mit dem jüdisch weiss er gar nicht. Das kann nur Satire oder das wahre Leben sein.

Epharim Kishons runder Geburtstag ist unsere Einladung,  „Reichels Konto“ zu lesen. Sie werden begeistert sein!

Bultmann: Wachen und Träumen

Rudolf Bultmann wurde vor 140 Jahren geboren

Rudolf Bultmann wurde vor 140 Jahren geboren. Er gehörte zu den wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Am 20. August 1884 ahnte noch niemand im oldenburgischen Pfarrhaus, was aus dem Jungen wird.

Pietistische Erziehung der frommen Mutter

Die frömmige Erziehung seiner pietistischen Mutter fällt ihm im jugendlichen Alter schwerer. So will er die Bibel selbst studieren und macht sich auf den Weg, zu verstehen, wie diese ganze Wunder denn ins Heute passen.

Neben dem Blick in die Bibel geht sein Blick in Breslau auch an das schöne Geschlecht und er „erkennt“ seine Helene! In der Fernbeziehung zwischen Essen und Breslau schickt er seiner Verlobten Helene Feldmann Briefe. Und der schon zum außerodentlichen Professor berufene Theologe schreibt ihr sogar Märchen!

Theologe der Entmytologiesierung zeigt ganz andere Seite

Dank sei den Töchtern des großen Theologen, dass diese Märchen veröffentlicht werden können. Klumpe-Dumpe kriegte die Prinzessin und vieles mehr. Zu seinem 140. Geburtstag möchten wir an die ganz andere Seite des Theologen erinnern und das Buch „Wachen und träumen“ Märchen von Rudolf Bultmann erinnern.

In der Ausgabe 34/2024 die Kirche Würdigung des Kirchenmannes

In der Ausgabe 34 der evangelischen Kirchenzeitung „die Kirche“ würdigt Nils Neumann den Theologen zum 140. Geburtstag. Hier können Sie die Zeitung online lesen.

Cover Buch Auguste Viktoria

Fernsehtipp Auguste Viktoria

Am Dienstag, den 5. Dezember 2023 sendet der rbb um 20.15 Uhr die Sendung „Vier Königinnen“ – Preußens mächtige Frauen.

Mehr Informationen dazu unter: https://www.rbb-online.de/fernsehen/programm/05_12_2023/1860444.html

Vier Königinnen, vier klingende Namen der preußischen Geschichte: Luise, Augusta, „Vicky“ und Auguste Viktoria. Wer waren sie? Glamourös, rebellisch, tugendhaft, konservativ oder gar intrigant? In einem Panorama vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Untergang der preußischen Monarchie eröffnet die Dokumentation einen neuen, einen weiblichen Blick auf den Militärstaat Preußen.

Angelika Obert schrieb ein Porträt zur letzten Kaiserin Auguste Viktoria in unserem Verlag. Wer nach der Sendung noch  mehr erfahren möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Hier geht es zur Buchübersicht. 

 

 

ein Fächer mit bunten Farben

Die evangelischen Kirchen im queeren Regenbogenlicht

Auf dem Portal der evangelischen Kirchenzeitungen www.evangelische-zeitung.de hat unsere Buchautorin Sibylle Biermann-Rau ein Interview gegeben. Hier geht es zum Link

In Berlin wird die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO) auch in diesem Jahr wieder mit einem Wagen am jährlich stattfindenden Christopher-Street-Day dabei sein. Hier ist diese Landeskirche ein Vorreiter, was Gleichberechtung dieser Gruppen betrifft.

Unsere Autorin Sibylle Biermann-Rau hat den langen Weg zum Outing als frauenliebende Pfarrerin in der Landeskirche Württemberg in Ihrem Buch „Pfarrerin mit Frau“ aufgeschrieben. Ein lesenswertes und sachliches Buch für alle Leseratten, egal, welcher sexuellen Orientierung.

Der Titel ist überall im Buchhandel erhältlich und lieferbar.

Buchvorderseite mit dem Titel Ernst Lange Briefe

Ernst Lange: Die Spandauer Ladenkirche gegen verstaubte Tradition

Der Tod des Kirchenreformers Ernst Lange jährt sich am 3. Juli zum 50. Mal. Gerne verweisen wir auf die vielen Veranstaltungen dazu hin.

Die Kirchengemeinde zu Staaken lädt herzlich zum Ernst-Lange-Forum am Samstag, 6. Juli 2024, ein. Anlass ist die feierliche Namensgebung des Gemeindehauses, das künftig als „Ernst Lange Haus Pillnitzer Weg 8“ bekannt sein wird. Dazu feiern wir am Sonntag, 7. Juli 2024, 10 Uhr einen Gottesdienst am Runden Tisch mit Bischof Christian Stäblein.

Das Forum wartet auf mit Vorträgen und Diskussionen über das Leben und Vermächtnis von Ernst Lange. Die öffentliche Veranstaltung bietet eine einzigartige Gelegenheit für theologische Reflexion, interdisziplinären Austausch und Gemeinschaft. Eingeladen sind neben Gemeindemitgliedern insbesondere (angehende) Theolog:innen, Diakon:innen, Gemeindepädagog:innen und Soziolog:innen sowie am Thema interessierte Menschen.

Im Haus ist zugleich eine kleine Ausstellung zum Wirken von Ernst Lange in Spandau, insbesondere bei der Ladenkirche Brunsbütteler Damm, zu sehen. Die Ausstellung wird am 3. Juli 2024 eröffnet.

Über Ernst Lange

Ernst Lange (1927-1974) war unter anderem als Pfarrer in Spandau tätig. Er gründete 1960 mit der Ladenkirche am Brunsbütteler Damm ein bedeutendes evangelisches Reformprojekt. Als Professor für Praktische Theologie lehrte er an der Kirchlichen Hochschule Berlins, ehe er für den Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf und später die EKD in Hannover tätig wurde.

Das vollständige Programm und die Anmeldung finden Sie hier: www.spandau-evangelisch.de/veranstaltungen/ernst-lange-forum

In unserem Verlag erschienen zwei Bücher über Ernst Lange, die beide zu einem ermäßigten Preis im Buchhandel und auch direkt im Verlag erhältlich sind:

Ernst Lange (1927-1974) Versuch eines Portraits von Werner Simpfendörfer ISBN: 978-3-88981-107-3  für 10 Euro hier erhältlich

Ernst Lange Briefe 1942-1974 (Hg. Christian Gößinger, Markus Ramm) ISBN: 978-3-88981-308-4 hier für 20 Euro erhältlich

Titelcover eines Buches mit buntem Hintergrund und Fahrrädern

Frühlings-und Sommerzeit ist Fahrradzeit

Auch Jesus wäre Rad gefahren – davon ist Michael Stahl überzeugt. Er zeigt aus theologischer Perspektive, wie schön das Radfahren ist und plädiert für eine konsequente Förderung des Radverkehrs, auch in der Kirche.

Radfahren trägt zur Mobilitätswende bei, die angesichts des dramatischen Klimawandels dringend notwendig ist.

Das Buch richtet sich an alle, die sich für das Radfahren engagieren. Der Fahrradkantor Michael Schulze hat das Buch gelesen und findet es für den radelnden Christen wunderbar.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Frühlings-und Sommerzeit und legen Ihnen dieses Buch unseres Verlages ans Herz. Hier geht es zum Bestellshop.

grüner Buchumschlag mit einem roten Punkt

Buchvorstellung „Wo kommst du denn her?“

Am 24. April um 19 Uhr stellt der Wichern-Verlag mit dem Autor Matthias Lohenner sein Buch „Wo kommst du denn her?“ im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte, Klosterstraße 66 in 10179 Berlin (U-Bhf Klosterstraße U2) vor.

Moderiert von Friederike von Kirchbach kann noch anschließend gemeinsam bei einem kleinen Empfang diskutiert und sich ausgetauscht werden

In einer Erzählung reflektiert Matthias Lohenner, Pfarrer, systemischer Coach und Mediator, den Prozess dementieller Veränderungen der Eltern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Das Buch kann vor Ort gekauft werden oder hier im Online-Shop

Bild mit einer Gruppe von Kindern

Heimerziehung in den 50-er 70er Jahren in der Diakonie Oberschwaben

Seit dem 25. Januar 2024 ist die EKD-Studie zu sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie öffentlich. Weitere Informationen hier .

Im Wichern-Verlag erschien vor Jahren schon ein erschütterndes Buch über die Heimerziehung in der Diakonie in den 50er bis 70er jahren in Oberschwaben. Wir legen Ihnen dieses Buch „Du bist und bleibst im Regen“ ans Herz.

 

Titelcover "Gedanken zu Weihanchten"

Adventszeit – Zeit der Besinnung

Die Familie gemeinsam am Tisch, bastelnd oder Lebkuchen essend. Der Adventskranz leuchtet. Ein schönes Bild für die Zeit des Wartens auf die Geburt Christi.

Im Buch „Gedanken zu Weihnachten“ haben verschiedene Autorinnen und Autoren über Ihr Erinnerungen zu Weihnachten geschrieben, Oft war es weniger harmonisch, mit Entbehrungen und Verlusten markiert. Aber wie Großelterngenerationen das Weihnachten prägten, die Traditionen bis heute Bestand haben. Wenige Exemplare für nur 5 Euro sind noch da. Bestellen Sie direkt bei uns oder in Ihrer Buchhandlung des Vertrauens.