Allgemein ist eine Kategorie, die allgemein genutzt wird und keine spezielle Ausrichtung hat, Es kann um Bücher und andere Produkte gehen, aber auch um den Verlag.
Passionszeit und Corona. Letzteres immer noch. In Berlin durften die Buchläden öffnen, jetzt sind auch in anderen Bundesländern die Buchläden wieder geöffnet. Helfen Sie den regionalen Läden vor Ort. Informieren Sie sich im Netz und kaufen dann bei Ihrem Buchhändler des Vertrauens. Umgekehrt macht es keinen Sinn.
Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit und gerade in der Passionszeit Zuversicht.
Die Bücher im Archiv aus den 20-er Jahren zeugen von der Not der Menschen in dieser Zeit. Es geht um Fürsorge in allen Lebenslagen. Der liebe Gott ist immer dabei.
Heute wie damals mühte man sich, den Menschen das Evangelium als Richtschnur näher zu bringen. Die Gottlosigkeit war schon damals ein Problem der Kirchen.
Der Wichern-Verlag wird im Oktober einhundert Jahre alt. Wir heben 100 Schätze aus 100 Jahre Wichern-Verlag in unserem nicht gut sortierten Archiv.
5. Schatz aus dem Jahr 1996
Bis in das Jahr 2011 gab es noch die Allgemeine Wehrpflicht. Viele junge Menschen wollten den Kriegsdienst verweigern. Der Wichern-Verlag brachte 1996 ein Buch heraus, wo für Wehrdienstverweigerer ausgewählte Begründungen zusammengafasst wurden.
4. Schatz aus dem Jahr 1940
Die Kunst der Kirche von Winfried Wendland ist ein Kunstführer durch die neu erbauten Kirchen, Kapellen und Gemeindehäuser seit 1933.
Das Buch mit sehr vielen Abbildungen von neuen Kirchengebäuden in ganz Deutschland zeugt von der Architektur dieser Zeit. Von der Ernst-Moritz-Arndt Kirche in Berlin oder Kirchen in Nürnberg, Bamberg u.a.
Zitat Seite 15 ff: „Man hat in der jüngsten Vergangenheit eine Fülle von Versuchen gemacht, die den Kirchbau mit den modernsten Mitteln fortführen wollten. Hierbei sind entscheidende Fehler begangen werden. Nicht daß die modernen Konstruktionen falsch gewesen wären. Wir haben als heutige Menschen die Aufgabe und die Pflicht, mit unseren Kenntnissen und unseren Mitteln und Materialien zu bauen und aus ihnen die schönsten Lösungen zu entwickeln. Der Fehler lag vielmehr darin, daß man aus einer Materialgerechtigkeit zu einer Materialvergötzung kam, die uns in eine geistige und vor allem in eine künstlerische Verödung hineingeführt hat. Diese Haltung ist heute überwunden. EIne neue große künstlerische Entwicklung hat eingesetzt. Mit seinen Bauten hat der Führer der Architektur wieder den bedeutenden Platz unter den Künstlern zugwiesen, die ihr als Schafferin und Ordnerin des Raumes zukommt….. .
3. Schatz aus dem Jahr 2000 (sogar noch lieferbar)
Kinder, Kirche und Karierre
Das Buch ist zwanzig Jahre alt. Theologinnen, Publizistinnen und Poltikerinnen mit kirchlichem Hintergrund erzählen von ihren Erfahrungen zwischen Rabenmutter und Nur-Hausfrau. Sie berichten von den alltäglichen Hindernissen und Hilfen, den kleinen Organisationsproblemen und großen Visionen auf dem Weg durch die Jahre der Doppel- und Dreifachbelastung. U.a. Regine Hildebrandt (+), Margot Käßmann, Christine Lieberknecht und Gudrun Althausen (+) kommen zu Wort.
Es wird spanndend sein, die heutige Situation auch unter Corona-Zeiten zu vergleichen. Hat sich wirklich etwas verändert?
1948 Wichern-Verlag Herbert Renner KG. / Berlin -Spandau
Aus dem Vorwort:
…. Die Schriftenreihe „Kirche in der Welt“ will die Aufmerksamkeit der Christen in Deutschland auf Probleme lenken, die für das christliche Gewissen besonders dringlich sind und von Christen aus anderen Ländern wegweisend angefaßt wurden.
Wenn wir als erstes Heft einen Auszug aus der Botschaft des Bischofs von Chichester für die deutsche Christenheit veröffentlichen, tun wir es vor allem aus tiefer Dankbarkeit für die ökumenische, Völker versöhnende und verbindene Arbeit des englischen Kichenmannes. Aber darüber hinaus möchte dieses Heft uns Deutschen zeigen, wie ein Mann der Kirche die verwickelten Fragen der großen Politik anfaßt und von Gottes Willen her denkt. …… „
„Kein Volk sollte ein politisches System wie dem Nationalsozialismus dulden…“ aus dem Brief an seine Freunde in der Evangelischen Kirche in Deutschland am 14. Februar 1946
Liebe Lesende, wir möchten Sie ermuntern, Kontakt zu Ihren regionalen Buchhändlern aufzunehmen. Sie sind das Rückgrat unserer Verlage und sind auch von der Corona-Krise betroffen. Viele regionale Buchhändler liefern Ihnen die Bücher nach Hause oder haben sogar eigene Online-Shops. Ihr Buchhändler des Vertrauens ist für Sie da! Auch unsere Bücher können Sie dort bestellen. Oder verschenken Sie Gutscheine. Noch nie waren sie so wertvoll, wie heute.
Die Berliner Missionsbuchhandlung darf noch öffnen. Wie auch die Buchhandlung im Johannesstift. Helfen Sie mit und unterstützen Sie mit Ihren telefonischen oder persönlichen Bestellungen das Überleben des Buchhändlers an der Ecke. Wir wünschen Ihnen gesegnete Ostern und bleiben Sie gesund!
Zum Welttag der Poesie wurde der 21. März von der UNESCO ausgerufen. Dieser Tag wird seit 2000 jedes Jahr gefeiert. Er soll an „die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern“. Weiterhin soll ein interkultureller Austausch gefördert werden.
Der Gedenktag soll auch dazu beitragen, dem Bedeutungsverlust der Poesie entgegenzutreten. Im 19. Jahrhundert seien, so der Literaturwissenschaftler Nikolas Immer, 20.000 Lyriksammlungen allein im deutschsprachigen Raum veröffentlicht worden – eine Zahl, die inzwischen utopisch erscheint. Mit dem Aktionstag soll gezeigt werden, dass die Poesie auch im Zeitalter der neuen Informationstechnologien einen wichtigen Platz im kulturellen und gesellschaftlichen Leben einnehmen kann. (Quelle: Wikipedia)
Wir möchten Ihnen „Dorothee Sölle Poesie als Gebet“ an diesem Tag ans Herz legen- eine Biografie in Gedichten herausgegeben von Barbara Zillmann.
Organspenden ja/nein? Oder sind Sie noch beim „vielleicht“? Am 16. Januar 2020 entschied der Bundestag sich mehrheitlich gegen eine Widerspruchslösung. Das bedeutet, dass nur der Organspender wird, der sich eindeutig dafür entschieden hat. Krankenkassen und Verbände sollen nun den Bürger umfassend informieren und aufklären. So soll die Anzahl der Spenderorgane erhöht werden.
Sibylle Sterzik hat in Ihrem Buch „Das zweite Leben“ betroffene Menschen befragt, aber auch Ärzte und Seelsorger kommen zu Wort. Das Buch kann helfen, sich ein eigenes Urteil zu bilden und damit eine Entscheidung zu treffen.
Ist Ihnen auch schon ganz schwindelig, wenn es um Weihanchten geht und sich nichts Heiliges einstellen mag? Im aktuellen THEMA- Heft Heilige Familie können SIe Tipps und Vermeidungsstrategien lesen, wie Weihnachten ein Heiliges Fest ganz in Familie wird.
Falls Ihnen das Lukas-Evangelium zu langeweilig geworden ist, nehmen Sie doch unser Buch
“ Der Wirt packt aus“ zur Hand. Hier wird die Weihnachtsgeschichte aus ganz verschiedenen Perspektiven erzählt. Sie werden staunen, wer da was zu sagen hat. Autoren und Autorinnen wie Jürgen Israel oder Angelika Obert variieren die Weihnachtsgeschichte.
Das neue THEMA-Magazin »Geh aus mein Herz – Mit Paul Gerhardt durch die Jahreszeiten«
stellt die Werke des großen Kirchenliederdichters vor. Paul Gerhardt
verwandelte Theologie in Poesie. Seine Lieder gehören zu den Kernstücken des evangelischen Glaubens. Trotz grausamer Schicksalsschläge hat er Lieder voller Lebensfreude und Dankbarkeit geschrieben: Mutmacher, Seelentröster und geistliche Begleiter.
Evangelische Persönlichkeiten, darunter der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sowie die Theologin und Autorin Margot Käßmann, stellen die besondere Bedeutung der inzwischen zu Volks- und Familienliedern gewordenen Werke heraus. Durch eingängige Artikel und Impulse finden Sie leichten Zugang zu den tiefgründigen Texten Gerhardts. Sie werden überrascht sein, welche Aktualität und Bedeutung diese fast 400 Jahre alten Werke heute besitzen und welche spirituelle Wirkung nach wie vor von ihnen ausgeht.
Gesundheitsminister Spahn legt einen neuen Gesetzentwurf zur Organspende vor. Wer nicht widerspricht, wird automatisch zum Organspender. Das Buch „Zweites Leben“ beleuchtet das Thema aus vielen Blickwinkeln. Ärzte und Medizinethiker, als auch Betroffene und Angehörige und Krankenhausseelsorgende kommen zu Wort. Es liefert nicht die Lösung, sondern fordert dazu auf, sich selbst mit dem Thema auseinander zu setzen.