Archiv des Autors: Thilo Mühlisch

Bild mit einem Männerkopf und Schrift dazu

Kalenderblatt 12. März 1676: Paul Gerhardt stirbt

Kalenderblatt 12. März 1676: Paul Gerhardt stirbt.

Gottesdienstbesucher kennen den Liederdichter aus dem Gesangbuch. Ohne seine Lieder wäre ein Gottesdienst gar nicht denkbar. Was hat er an schönen Liedern hinterlassen, obwohl er in einer Zeit lebte, in der es nicht viel zum Freuen gab. Der Dreißigjährige Krieg wütete über das Land. Die Menschen sehnten sich nach Frieden und Befriedung.

Frank Paul skizzierte ein Porträt des Dichters, der im Waffengerassel des Dreißigjährigen Krieges, in Zeiten von Seuchen, Kindersterblichkeit und Massenelend das Lied vom Himmel gesungen hat. Hier gehts es zum Bestellmodus.

Aber auch der immerwährende Kalender sei Ihnen ans Herz gelegt. Kirchenmusiker und Theologen schreiben über seine Lieder, die bis heute Trost und Zuversicht bringen.

Lassen SIe sich inspirieren und singen Sie mit, besuchen Sie Paul-Gerhardts Wirkungsstätten in Lübben, Mittenwalde und Berlin.  Entdecken Sie mit seinen Augen die brandenburgische Landschaft mit seinen Texten und der Musik.

Musikerinnen und Musiker wie Sarah Kaiser geben Konzerte mit seinen Liedern.

Vielfältige Veranstaltungen ziehen sich durch das „Paul-Gehrhardt Jahr“

 

Zwei Gräber mit Marmorfiguren

Kalenderblatt 10.März 1776 Geburtstag der Königin Luise von Preußen

Ein Traumpaar waren sie. Luise Herzogin zu Mecklenburg und Friedrich Wilhelm III von Preußen. Beliebt im Volk war die mit 34 Jahren so jung verstorbene Königin. Sie erzog ihre Kinder alleine, war wunderschön und dem „Volke zugetan“. Obwohl Sie in adligen Kreisen gar „volkstümlich“ ankam, wurde sie um so beliebter und nahbarer.

In vielen Orten in Brandeburg kann man noch Früchte ihres Wirkens entdecken. Ein Ausflug nach Gransee, Paretz oder ins Mecklenburgische Hohenzieritz lohnen immer.

Sie war eine liebende Gattin und beriet Ihren Mann bei Regierungsgeschäften. Er hörte als König zu.

In der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung „die Kirche“ 11/2026 ist ein Betrag über die schöne und kluge Königin Luise.

Fast einhundert Jahre später war eine weniger schöne Erscheinung wieder Landesmutter. Auguste Victoria, die letzte Deutsche Kaiserin. Auch sie hatte ein erlebnisreiches Leben an der Seite des letzten deutschen Kaisers. Wer mehr wissen möchte, dem sei das Buch „Auguste Victoria“ empfohlen.

 

Denkmal mit Mann mit Mütze

Kalenderblatt 25.2.1956: Stalin wird vom Sockel gestoßen

Vor 70 Jahren am 25. Februar 1956 wurde der Personenkult um Josef W. Stalin beendet. Auf dem 20. Parteitag der KPdSU rechnete Nikita S. Chruschtschow mit dem Diktator Stalin ab.

Das Zitat aus der Rede Nikita S. Chruschtschow auf dem Parteitag „Die Willkür einer einzelnen Person regte auch andere zur Willkür an und ermöglichte sie.“ hat bis heute seine Berechtigung.

Das „Totenbuch Ketschendorf“ 1945-1947 enthält die Namen der Menschen, die im sowjetischen Speziallager Nr.5 Ketschendorf gestorben sind. Die Initiativgruppe

Internierungslager Ketschendorf / Speziallager Nr. 5  e.V.

ist unter der Webadresse: https://sln5.de

erreichbar und hat das Totenbuch noch vorrätig.

In der Rede „Über den Personenkult uns seine Folgen“ kritistierte Chruschtschow die vielen Verbrechen, wie Massenverhaftungen, Exekutionen und Deportationen, die zu einer Atmosphäre der Angst und Verunsicherung in der Bevölkerung führte.

Buchtitel Leopold

Leopold ist da

Unserer neustes Buch „Leopold – Der Junge am See“ ist in der Auslieferung.

Der Roman von Antonia Weberling nimmt uns mit in die Vergangenheit und Zukunft. Die Geschichte um Leopold zieht uns in den Bann und die Spannung bleibt bis zur letzten Zeile.

Wir wünschen dem Buch viele Leserinnen und Leser.  Hier geht es zum Bestellen auf unsere Seite.

Gerne schicken wir ein Rezensionsexemplar zu. Schreiben Sie mir eine Mail.

 

Evangelischer Kalender 2026 in der Auslieferung

Der Evangelische Kalender 2026 für Kirche und Diakonie ist seit dem 4. August 2025 ausgeliefert. Der praktische Taschenkalender, den es seit über 50 Jahren gibt, wird seit letzten Jahr komplett plastikfrei produziert.

Im Innenteil ist besonders viel Platz für Notizen am Sonntag, dem Tag, der in der Kirche und Diakonie einen ganz besonderen Stellenwert hat. Ein Lesebändchen verhindert das umständliche Suchen.

Sowohl die täglichen Losungen und die liturgischen Farben für die Sonntage sind  veröffentlicht.

Ein Kalender für Mitarbeitende in Kirche und Diakonie, die auf einen Blick analog die wichtigen liturgischen Texte und Losungen und Hinweise auf kirchliche Gedenktage und Jubiläen haben möchten.

Hier können Sie online den Kalender bestellen.

 

Bild mit Wolken und einem Porträt eines Mannes

Sommer, Sonne und kühle Bücher

Liebe Wichern-Buchliebhaber, der Sommer ist ideal für ein Buch. Egal ob am Strand oder im heimischen Garten. Bücher reisen mit oder mit Büchern reist der Lesende zu anderen Orten oder in andere Zeiten.

Stöbern Sie in unserem Webshop und entdecken Sie Bücher für die Strandtasche oder die Gartenbank. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Sommerzeit, egal wo.

Unserer Tipp für Sie:

Paul Gerhardt der Liederdichter schlechthin. Im kommenden Jahr 2026 jährt sich sein Todestag zum 350. Mal. Ab August gibt es einen immerwährenden Kalender dazu. Schon jetzt haben wir ein Porträt des Liederdichters von Frank Pauli „Im Himmel ist ein schönes Haus“ als handliches Taschenbuch oder sogar als Hörbuch-CD.

lächelnder Mann mit grauem Haar

Propst Karl-Heinrich Lütcke wird 85

Der Herausgeber unseres Buches „verschieden und doch vereint“ Karl-Heinrich Lütcke begeht am 20. Februar seinen 85. Geburtstag.

Wir gratulieren Ihm herzlich und verweisen auf das Buch „verschieden und doch vereint“, was nur noch sehr begrenzt verfügbar ist.

Karl-Heinrich Lütcke war in der Zeit des Zusammenwachsens der Landeskirchen nach der Wiedervereinigung Propst in Westberlin.  Die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg war due einzige Gliedkirche der EKD, die durch Mauer und Grenze als Landeskirche geteilt war. Zwar hatte hatte es in Berlin-Brandenburg auch über die Mauer hinweg stets einen einen regen Austausch und engen Zusammenhalt gegeben. Doch war nach dem Mauerfall 1989 auch zu erleben, wie man sich auseinander gelebt hatte in den Jahren der Teilung.

Das Buch dokumentiert den erneuten Zusammenschluss. Ehemalige Protagonisten dieses Prozesses beschreiben, wie aus Doppelstrukturen gemeinsame Arbeitsfelder wurden. Perönliche Erfahrungsberichte und Kommentare sowie ein umfangreicher Anhang mit einer Zeittafel machen das Buch zu einem einzigartigem historischen Dokument.

Karl-Heinrich Lütcke, geb. 1940 in Schleswig, studierte Theologie u.a. in Tübingen. Er war Pfarrer und Studienleiter in Württemberg, seit 1977 Ausbildungsreferent im Konsistorieum der Westregion der EkiBB, seit 1990 Propst, zuerst in der Westregion – dann für die gesamte Landeskirche.

grüner Buchumschlag mit einem roten Punkt

Buchlesung „Wo kommst Du denn her“

Der Autor Matthias Lohenner reflektiert in seinem Buch „Wo kommst Du denn her?“ den Prozess der Veränderung seiner Eltern durch eine Demenzerkrankung. Seine jahrelange teilnehmende Beobachtung ist die „Annäherung an zwei Flüchtige“: Seine Eltern Gerda (88) und Karl (90).

Denn die beiden verschwinden immer mehr, auf eine andere Seite, wo positive Erfahrungen wiederbelebt werden können und negative in einem anderen Licht erscheinen.

Die Buchlesung findet am 3. Februar um 19 Uhr im Schleiermacherhaus in Berlin-Mitte, Taubenstraße 3, 10117 Berlin statt.

Der Autor freut sich auf den gemeinsamen Austausch nach der Lesung.

Thema Männer Thema Heft

19. November: Internationaler Männertag

Am 19. November wird auf Initiative von Trinidad und Tobago seit dem Jahr 1999 gefeiert. Verschiedene Länder in der Karibik, in Nordamerika, Australien und weitere unterstützen diese Initiative. Die UNESCO freut sich auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen, um das Gleichgewicht der Geschlechter zu wahren.

An diesem Tag soll die Gesundheit der Männer und Jungen im Fokus stehen. Auch männliche Vorbilder, die nicht aus Film und Yellow Press kommen, sollen gewürdigt werden.

Am 3. November gibt es auch einen Weltmännertag, der auch die Männergesundheit im Focus hat. Hier in Deutschland wird der „Männertag“ oder landläufig „Vatertag“ zu Christi Himmelfahrt gefeiert.

In der Reihe der THEMA-Hefte ist auch ein Heft „Männer“.

Das Heft ist für 4,00 Euro bestellbar und genau richtig für den heutigen Tag!

Wer fünf ganz unterschiedliche Männer mit einem gemeinsamen Hobby, nämlich dem Motorradfahren kennen lernen will, der ist bei Titel „Fünf Männer – ein Jahr“ genau richtig. Wohin geht die Reise im Jahr 1989? Bleibt die Freundschaft bestehen, ist das Motorrad das einende Element? Hier gehts zum Buch.

Thema-Islam (5-2018)

18. November: Tag der Islamischen Kunst

Am 18. November ist der Tag der Islamischen Kunst.

Seit dem Jahr 2019 gibt es diesen festgelegten Termin, der durch die UNESCO ausgerufen wurde. In verschiedenen Ländern werden an diesem Tag Ausstellungen und Vorträge zur Islamischen Kunst angeboten.

Wir haben für Sie das THEMA-Heft „Islam“ . Auf 64 Seiten für 4,50 Euro wird in diesem Heft umrissen, wie sich diese Religion entwickelt hat. Das Thema-Heft bietet einen kurzen und gut strukturierten Überblick. Hier können Sie das Heft bestellen.

Auch am „Tag der offenen Moschee“, der immer am 3. Oktober statt findet, können in Deutschland die Bürgerinnen und Bürger bei Führungen durch Moscheen die Kunstfertigkeiten in der Islamischen Kunst in den Gbäuden oder in Büchern kennen lernen.

 

Buchcover mit einem Ziffernblatt

Versöhnungskirche in Berlin am 23. Oktober 1961

Die Versöhnungskirche wurde am 23. Oktober 1961 vor 63 Jahren in Berlin an der „frischen“ Mauer zwischen den Stadtteilen Mitte (Ost) und Wedding (West) geschlossen. Bis dahin konnte die Kirchengemeinde sich noch im Gotteshaus treffen. Die Kirchengemeinde, mehrheitlich im Wedding beheimatet, wurde nun endgültig Ihrer Kirche beraubt. Sie lag nun hinter Stacheldraht, später hinter Beton mitten im Todesstreifen.

Unser Buchtipp „Die Uhr der Versöhnung“

Unser Buch „Die Uhr der Versöhnung“ hat viele Zeitzeugen vereint, die mit und in der Versöhnungskirchengemeinde gelebt und gearbeitet haben. Sehr gerne legen wir Ihnen dieses Buch ans Herz und ermuntern Sie, die Kapelle der Versöhnung zu besuchen. Sie wurde auf dem Fundament der später komplett gesprengten Versöhnungskirche errichtet und zieht jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher an.

Garten Niemandsland gehört vielen

Der „Garten NiemansLand“ genau hinter der „Kapelle der Versöhnung“ zwischen dem Friedhof und der Kapelle ist ein Projekt der Weinberg-Kirchengemeinde und der Versöhnungskirchengemeinde. Er ist ein Ort der Ruhe und des gemeinsamen Wirkens geworden und ein Bauerngarten inmitten der Großstadt. Ein kleines Wunder, was wächst.

Kiezspaziergang mit Zeitzeugen

Die Bernauer Straße in Berlin-Mitte atmet auf jedem Zentimeter Geschichte, alte und junge, schreckliche und zukunftsweisende. Im Rahmen von „35 Jahre Mauerfall“  bietet der Pfarrer der Versöhnungskirchengemeinde, Thomas Jeutner einen Zeitzeugenspaziergang an, am 26. Oktober um 14 Uhr. Startpunkt ist das Evangelische Konvikt in der Borsigstraße 5 in Berlin-Mitte. Es geht dann mit etlichen Stationen bis zur Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße. Weitere Informationen gibt es unter www.himmlische-hoefe.de

Umschlagtitel eines Buches

Das Berliner Missionswerk feiert seinen 200. Geburtstag

Am 14. September 2024 wird in Berlin-Friedrichshain groß gefeiert. Das Berliiner Missionswerk wurde hier vor 200 Jahren am 29. Februar 1824 unter dem Namen „Gesellschaft zur Beförderung der Evangelischen Mission unter den Heiden“ gegründet.

Jetzt im Herbst wird groß gefeiert und das Buch „Mission Reflexion“ zur 200-jährigen Geschichte ist pünktlich aus der Druckerei da.

In der Ausgabe 38/24 der Evangelischen Wochenzeitung „die Kirche“ gibt es einen Beitrag zu der Ausstellung des Missionswerkes.

Das Buch ist im Buchhandel bestellbar und vor Ort hier in der Missionsbuchhandlung vorrätig.