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Jizchak Schwersenz: Zwischen Heimat und Exil

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Beschreibung

Jizchak Schwersenz:  Zwischen Heimat und Exil

Jizchak Schwersenz:  Zwischen Heimat und Exil sind neun Vorträge eines jüdischen Lehrers.

Zum Buch:

Schwersenz spricht über die Beziehungen zwischen der deutschen und der jüdischen Kultur und streift Jahrhunderte jüdischer Geschichte in lebendigen, eindringlichen Bildern. Der Autor ist im aufklärerischen Geist der Weimarer Republik und in der zionistischen Jugendbewegung des damaligen Deutschland aufgewachsen. Auch nach dem Holocaust bekennt er sich zu einem humanistischen Lebenskonzept, zum Glauben an positive Kräfte in jedem Menschen.

Diese Vorträge geben Einblick in einen einmaligen Erfahrungsschatz und lassen jüdische Tradition in unseren Köpfen lebendig werden mit einer Einführung von Barbara Zillmann und der Laudatio von Fulbert Steffensky zur Ehrenpromotion im Jahr 1994.

Zum Inhalt:

  • Jüdisches Lernen und lehrendes Sprechen – eine Einführung von Barbara Zillmann
  • Mein Weg als Deutscher und Jude / Zwischen Heimat und Exil
  • Die religiöse Erziehung/ Ihre Wechswelwirkung in der jüdischen Geschichte
  • Die religiöse Erneuerung/ Judentum der Neuzeit
  • Chassisismus/ Die Lehre der Lebensfreude
  • Moses Mendelsohn/ Ein Vorläufer christlich-jüdischer Zusammenarbeit
  • Aufbau im Abbau/ Das jüdische Erziehungswerk in Deutschland 1933-1942 am Beispiel von Berlin
  • Die Einordnung jüdischer Einwanderer aus Deutschland in Palästina 1933-1939
  • Zur Problematik der vereinigung  westlicher und orientalischer Einwanderer
  • Jüdische Festtage/ Ihr Sinn und Inhalt
  • Leben im Überleben, Poesie in der Barbrarei- Laudation von Fulbert Steffensky zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Jizack Schwersenz

Bibliographie:

Jizchak Schwersenz
Zwischen Heimat und Exil
Ein jüdischer Lehrer erzählt Geschichte. Neun Vorträge.
144 Seiten, 8 schwarz-weiß Abbildungen, kartoniert
Euro 5,-
ISBN 978-3-88981-083-0

Zum Autor:

Jizchak Schwersenz, am 30.5.1915 in Berlin geboren, Sohn jüdischer Kaufleute, schloss sich früh jüdischen Gruppen innerhalb der Jugendbewegung an. Er machte eine Ausbildung zum jüdischen Religionslehrer und Volksschullehrer.

Seit 1938 war er leitender Mitarbeiter in Organisationen der Jugend-Alija, die jüdische Kinder auf ein Leben in Palästina vorbereitet und im zionistischen Pfadfinderbund „Makkabi Hazair“. 1939 bis 1941 leitete er die Jugend-Alija-Schule in Berlin. Im August 1942 entzog er sich der Deportation und lebte 17 Monate unter falschem Namen und ohne Wohnung in Berlin. Mit anderen „Untergetauchten“ bildete er 1943 die Jugendgruppe „Chug Chaluzi“. Im Februar 1944 flüchtete Schwersenz in die Schweiz und betreute dort Kinder aus den Konzentrationslagern und den von den Nazis besetzten Ländern. Er absolvierte ein Studium an der Universität Zürich. 1953 wanderte er nach Israel ein und arbeitete dort als Lehrer. 

Ab 1979 bereiste er regelmäßig Deutschland und die Schweiz um an Schulen Vorträge zu halten. 1991 zog er wieder ganz nach Berlin, wo er am 1. Juni 2005 verstarb.

 

 

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