An der Nahtstelle Evangelische Akademie in Berlin und Brandenburg seit 1945

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Beschreibung

An der Nahtstelle Evangelische Akademie in Berlin und Brandenburg seit 1945

von Anke Silomon

An der Nahtstelle Evangelische Akademie in Berlin und Brandenburg seit 1945 will die Frage zum 20. Jubiläum der gemeinsamen Akademie beantworten: Wo kommen wir eigentlich her?

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die Evangelischen Akademien ihre Arbeit auf. Sie reagierten damit auf den von den Nationalsozialisten begangenen Zivilisationsbruch, überprüften die Fundamente des Glaubens auf ihre Tragfähigkeit und blickten kritisch auf Kirche und Gesellschaft.

Als besondere Herausforderung erwies sich Akademiearbeit in Berlin und Brandenburg, an der Nahtstelle nicht nur von Glauben und Politik, sondern auch der politischen Systeme. Diese facettenreiche Akademiegeschichte erzählt von historisch-politischer Bildung, kritischer Partizipation und christlichem Engagement zwischen Ost und West.

Inhalt:

Vorwort des Präsidenten und dem Direktor der Evangelischen Akademie zu Berlin von Paul Nolte und Rüdiger Sachau

1 Die politische Situation nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1948)
2 Von der doppelten Staatsgründung bis zum Kirchentag in Berlin (1948-1951)
3 Eine Evangelische Akadiemie mit Außenstelle in Berlin-West (1951-1957)
3.1 Gründung an der Verbindungstelle von Ost nach West
3.2 Akademie unter Akademien
3.3 Tagungen in Ost und West
3.4 Konsolidierung I: Häuser, Finanzen und Personal
3.5 Unbequeme Themen zwischen Aufarbeitung und Dialog
3.6 Konsolidierung II: „Modellakademie“ auf der Grenze
3.7 Das politische Mandat der Christen in Ost und West
4 Die unterschiedliche politische Profilierung der Akademiearbeit in Ost und West (1957-1961)
4.1 Die Akademie(n) als Forum für das Gespräch zwischen Kirche und Welt(en)
4.2 „Kommunität“ – heilende Gemeinschaft
4.3 Thema Frieden und die Gründung von Aktion Sühnezeichen
4.4 Im Spannungsfeld von Ost und West
4.5 Der Blick der Staatssicherheit und das christliche Leben in der DDR
4.6 Im Visier der Stasi: Gerhard Bassarak
4.7 Auseinanderentwicklung von Ost und West
5. Zwei deutsche Staaten, zwei Evangelische Akadiemien (1961-1968)
5.1 Durch die Mauer getrennt
5.2 Aufbau West – das Adam-von Trott-Haus
5.3 „Gott mehr gehorchen als den Menschen“
5.4 Kampf der Weltanschauungen oder Dialog?
5.5 Zwischen Demokratie und dem Staatssekretariat für Kirchenfragen
5.6 Erst Bilanzierungen
5.7 Neue Zielsetzungen der Akadmiearbeit
6 Verselbständigung der DDR-Kirchen, die neue Ostpolitik und die Konsequenzen für die Akademien (1969-1979)
6.1 Der Kirchebund und die Akademiearbeit in der DDR
6.2 Fürhungswechsel und Heilmanns DDR-Programm im Westen
6.3 Die neue Ostpolitik in der Akademie
6.4 Das Scheitern des „verbesserlichen Sozialismus“
6.5 Die Akademie und die Friedensbewegung
7 Friedens-und Oppositionsbewegung – Anfänge, Auswirkungen, Zuspitzungen bis zum Mauerfall (1979-1989)
7.1 Einmischen – die Friedensbewegung in der DDR
7.2 „Schwerter zu Pflugscharen“ – Anfänge der Oppositionsbewegungen
7.3 Unterschiedliche Friedensbewegungen in Ost und West
7.4 West-Berlin
7.5 Im Zeichen von Glasnost
7.6 Akademie unter Beobachtung
8 Vom Mauerfall bis zur „WIedervereinigung“ der Evangelischen Akademien (1989-1999)
8.1 Vorsichtige Annäherungen
8.2 Neukonzeption einer gemeinsamen Akademie
8.3 Die Arbeit im Gründungskuratorium und im Kuratorium der neuen „Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg“
8.4 Die Neugründung der Evangelischen Hauptstadtakademie (1999-2005)
9 Resümee

Bibliografie:
An der Nahstelle Evangelische Akademie in Berlin und Brandenburg seit 1945
von Anke Silomon
Wichern 2019 Berlin
200 Seiten Paperback
978-3-88981-452-4
18,50 Euro

 

Zusätzliche Information

Gewicht 0253 kg
Größe 21 × 125 × 14 cm

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