Schlagwort-Archiv: Geschichte

Geschichte ist der Begriff zu zeitlichen Begebenheiten, die für die Welt wichtig waren.

Zwei Gräber mit Marmorfiguren

Kalenderblatt 10.März 1776 Geburtstag der Königin Luise von Preußen

Ein Traumpaar waren sie. Luise Herzogin zu Mecklenburg und Friedrich Wilhelm III von Preußen. Beliebt im Volk war die mit 34 Jahren so jung verstorbene Königin. Sie erzog ihre Kinder alleine, war wunderschön und dem „Volke zugetan“. Obwohl Sie in adligen Kreisen gar „volkstümlich“ ankam, wurde sie um so beliebter und nahbarer.

In vielen Orten in Brandeburg kann man noch Früchte ihres Wirkens entdecken. Ein Ausflug nach Gransee, Paretz oder ins Mecklenburgische Hohenzieritz lohnen immer.

Sie war eine liebende Gattin und beriet Ihren Mann bei Regierungsgeschäften. Er hörte als König zu.

In der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung „die Kirche“ 11/2026 ist ein Betrag über die schöne und kluge Königin Luise.

Fast einhundert Jahre später war eine weniger schöne Erscheinung wieder Landesmutter. Auguste Victoria, die letzte Deutsche Kaiserin. Auch sie hatte ein erlebnisreiches Leben an der Seite des letzten deutschen Kaisers. Wer mehr wissen möchte, dem sei das Buch „Auguste Victoria“ empfohlen.

 

Buchcover mit einem Ziffernblatt

Versöhnungskirche in Berlin am 23. Oktober 1961

Die Versöhnungskirche wurde am 23. Oktober 1961 vor 63 Jahren in Berlin an der „frischen“ Mauer zwischen den Stadtteilen Mitte (Ost) und Wedding (West) geschlossen. Bis dahin konnte die Kirchengemeinde sich noch im Gotteshaus treffen. Die Kirchengemeinde, mehrheitlich im Wedding beheimatet, wurde nun endgültig Ihrer Kirche beraubt. Sie lag nun hinter Stacheldraht, später hinter Beton mitten im Todesstreifen.

Unser Buchtipp „Die Uhr der Versöhnung“

Unser Buch „Die Uhr der Versöhnung“ hat viele Zeitzeugen vereint, die mit und in der Versöhnungskirchengemeinde gelebt und gearbeitet haben. Sehr gerne legen wir Ihnen dieses Buch ans Herz und ermuntern Sie, die Kapelle der Versöhnung zu besuchen. Sie wurde auf dem Fundament der später komplett gesprengten Versöhnungskirche errichtet und zieht jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher an.

Garten Niemandsland gehört vielen

Der „Garten NiemansLand“ genau hinter der „Kapelle der Versöhnung“ zwischen dem Friedhof und der Kapelle ist ein Projekt der Weinberg-Kirchengemeinde und der Versöhnungskirchengemeinde. Er ist ein Ort der Ruhe und des gemeinsamen Wirkens geworden und ein Bauerngarten inmitten der Großstadt. Ein kleines Wunder, was wächst.

Kiezspaziergang mit Zeitzeugen

Die Bernauer Straße in Berlin-Mitte atmet auf jedem Zentimeter Geschichte, alte und junge, schreckliche und zukunftsweisende. Im Rahmen von „35 Jahre Mauerfall“  bietet der Pfarrer der Versöhnungskirchengemeinde, Thomas Jeutner einen Zeitzeugenspaziergang an, am 26. Oktober um 14 Uhr. Startpunkt ist das Evangelische Konvikt in der Borsigstraße 5 in Berlin-Mitte. Es geht dann mit etlichen Stationen bis zur Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße. Weitere Informationen gibt es unter www.himmlische-hoefe.de

Auguste Victoria – die letzte deutsche Kaiserin

Am 19. April 1921 stirbt die letzte deutsche Kaiserin im Exil. Wie von einer kleinen Provinzprinzessin eine Kaiserin der Herzen wurde, beschreibt Angelika Obert in Ihrem Porträt zur „Kirchenjuste“, wie Sie gerne in Berlin genannt wurde. Immerhin „schenkte“ Sie der Stadt über 60 Kirchen und gründete die „Evangelische Frauenfürsorge“.

Das ZDF hat einen Beitrag über die letzte deutsche Kaiserin zu deren 100. Todestag im Programm: https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/auguste-victoria–deutschlands-letzte-kaiserin-100.html Auch unsere Autorin Angelika Obert kommt hier zu Wort.

Der Titel „Auguste Victoria“ ist im Buchhandel und bei uns im Webshop erhältlich.

Die ISBN: 978-3-88981-312-1 für 14,95 Euro.

Das Kuppelkreuz mit Inschrift

Im neu konzipierten „Humboldt-Forum“ scheiden sich die Geister, warum ein Kuppelkreuz mit Inschrift sein muss.

Im Porträt „Auguste Victoria“ von Angelika Obert zeigt sich, wie existenziell der Glaube in der damaligen Zeit war und wie Auguste Vicoria ihn auch lebte. Das Buch ist eine Zeitreise in das preußische Berlin. Als sie 1921 im holländischen Exil starb, wurde ihr Leichnam nach Potsdam zurückgebracht. 200000 Menschen nahmen von ihr Abschied. Ein Trauerkranz kam von der Ortsgruppe der SPD.

Tauchen Sie ein in die Welt der Gründerzeit mit dem wunderbaren Porträt.