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Stefan Berg: Das lange Leben der DDR

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Beschreibung

Stefan Berg: Das lange Leben der DDR

Stefan Berg: Das lange Leben der DDR im Jahr 1995 im Wichern-Verlag erschienen sind Reportagen  über Ostdeutsche zwischen Emanzipation und Nationalismus.

Zum Buch:

Unterschiedliche Bilder vom Zustand Ostdeutschlands: Der Abbau von Arbeitsplätzen, der Untergang der LPGen, die Reise,-Bau- und Kaufwut vieler, 20 Prozent PDS-Stimmen.

Mit Reportagen, Essays und Kommentaren gibt Stefan Berg einen umfassenden Einblick in die ostdeutsche Alltagswirklichkeit: Nach dem Demokratiedefizit in der DDR waren die Erwartungen an die neue Ordnung überaus hoch, der Westen idealisiert. Doch bald weckten Enttäuschungen sehnsüchtige Erinnerungen an die DDR.

Momentaufnahmen- zum Beispiel von der Auseinandersetzung über einen Truppenübungsplatz in Brandenburg, von einem Dorf in der Lausitz, vom ehemaligen Chor der DDR-Armee – machen deutlich, auch welche Weise DDR-Sozialisation nachwirkt und was hinter dem Phänomen DDR-Nostalgie steckt. Für ostdeutsche Leser ein Beitrag zur Klärung des eigenen Standpunkts. Für Westdeutsche eine notwendige Aufklärung.

Zum Inhalt:

  • Die Wahrheit von Wustrow / Widersprüchliches aus der mecklenburgischen Provinz
  • Die Erinnerungsgemeinschaft/ Der Staat ist weg, wir sind noch da
  • Verdrängte Fakten, vergessene gefühle/ Geburtsfehler der Vereinigung. Die Ostdeutschen werden weniger und älter. Und die Politik ignoriert die Entwicklung
  • Absolut ist absolut zu wenig/ Ein Alarmsignal: Sinkende Wahlbeteiligung in Ostdeutschland
  • Schwein gehabt/Mit den Landwirtschafltichen Produktionsgenossenschaften sind nicht nur Wirtschaftsbetriebe, sondern ganze Sozialstrukturen untergegangen
  • Platz da für den Wessi!/Eine politische Klasse in Ostdeutschland entsteht nur sehr langsam
  • Wieder heißen sie Besatzer/ bauern, Bürger und Pastoren wollen einen Schießplatz in Brandenburg verhindern
  • Horno – ein Dorf steht auf/ Ein Märchen aus der Lausitz
  • Bauern und Knarren für den Verein
  • Kirche nach dem Sozialismus
  • Der letzte Sohn unseres Volkes/ Der Fall Stolpe: Ein Paradigma
  • Canossa liegt nicht an der Alster
  • Jede Zeit braucht ihre Zeichen/ Über den zweiten Wiederbelebungsversuch der Leipziger Montagsdemonstrationen
  • Gesucht: langer Atem/ Die Bürgerbewegung ist tot. es lebe die Bewegung der Bürger
  • Vergangenheit für die Zukunft/ Der Herbst 89 gehört der ganzen nation. Ansätze für eine Erneuerung der politischen Kultur
  • Blauer Bock und rote Socken/ Zwei Chöre singen in die neue Zeit
  • Das organisierte Vergessen/ Parteijournalisten verklären die Vergangenheit
  • Das Comeback der Generäle/ DDR-Funkionäre sind bestens organisiert
  • Wohin mit den Genossen
  • Aufstand Ost
  • Weiter so, Deutschland

Bibliographie:

Stefan Berg
Das lange Leben der DDR
Ostdeutsche zwischen Emanzipation und Nationalismus
158 Seiten Broschur mit Fotos s/w
2,50 Euro
ISBN: 978-3-88981-079-9
Wichern-Verlag 1995

Zum Autor und Fotografen:

Stefan Berg, geboren 1964 in Berlin-Ost, leistete nach dem Abitur von 1982 bis 1984 den Wehrdienst ohne Waffe als bausoldat. Zwei Jahre war er Hauswirtschaftspfleger bei der Volkssolidatität, ab 1988 Redakteur bei der evangelischen Wochenzeitung „Potsdamer Kirche“, 1989 wechselte er zur Zeitung „dieKirche“, ab 1991 Korrespondent des Deutschen Allgemeinen Sonntagsblattes. Ende 1994 erhielt er den Journalistenpreis der Pall-Mall-Initiative und arbeitet als Journalist beim „Der Spiegel“.

Rolf Zöllner, geboren 1953 in Chemnitz, gelernter Elektronikfacharbeiter. Von 1988 bis in die Wendezeit freier Filmfotograf für das Frnsehen der DDR. Seitdem Bildjournalist für verschiedene Printmedien wie Wochenpost, taz, Der Spiegel.

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