Gotthold Ephraim Lessing

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Beschreibung

Gotthold Ephraim Lessing von Hans-Jürgen Benedict

Gotthold Ephraim Lessing – der Aufklärer ist das Porträt des Mannes, der die Religionen zur Toleranz ermunterte vom Autor Hans-Jürgen Benedict.

Zum Buch:

Nach dem Willen seines Vaters sollte Gotthold Ephraim Lessing (22. Januar 1729 – 15. Februar 1781) Pastor werden. Als Dichter und Dramatiker mischte er sich schließlich mehr und folgenreicher in Theologie und Kirche ein, als es ihm von der Kanzel aus möglich gewesen wäre. Vom Geist der Aufklärung erfasst, widmete er sich als Literat unermüdlich der Wahrheitssuche. Mit Hilfe des Theaters wollte er Seelen bewegen. Die Religionen beurteilte er nach ihrer Moral. Am deutlichsten tritt sein Ansinnen in dem Drama „Nathan der Weise“ zu Tage, das die Religionen eindringlich – und bis heute erstaunlich aktuell – zu Toleranz auffordert. Deshalb ist Heinrich Heines Lob nachvollziehbar: Seit Luther hat Deutschland keinen größeren und besseren Mann hervorgebracht als Gotthold Ephraim Lessing. Hans Jürgen Benedicts Porträt zeigt nicht nur den geachteten Dichter und Dramatiker, sondern auch den Rastlosen und verschuldeten Spieler, der einige Schicksalsschläge erleiden musste.

  • Verstand sich als Erbe Luthers
  • Erschuf „Nathan den Weisen“ und die „Ringparabel“
  • Aktuell als Beitrag zum Dialog der Religionen

Zum Inhalt:

  • Prolog Kleine Umfrage vor Lessings Hamburger Denkmal/ Lessing ist out, oder: Worin besteht seine Aktualität
  • Um nun auch leben zu lernen – Herkunft, Kindheit und Jugend
  • Frühe Parteinahme für Außenseiter – Das Stück „Die Juden“
  • Ein Kritikerstar wird geboren – Erster Aufenthalt in Berlin 1748-1751
  • Was hilft es, recht zu glauben, wenn man unrecht lebt? – Erste theologische Schriften und ungewöhnliche „Gedanken über die Herrnhuter“
  • Die erste deutsch-jüdische Freundschaft – Lessing und Moses Mendelsohn
  • Die verlorene Tochter – „Miß Sara Sampson“ ein bürgerliches Trauerspiel
  • Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch – Lessings Mitleidstheorie
  • Der Krieg lässt eine Reise scheitern – Kritik am Patriotismus im Namen des Weltbürgertums
  • Ach, bester Freund, Ihr Lessing ist verloren – Flucht aus Berlin, Kriegs-und Spieljahre in Breslau
  • Vernunft und Liebe – Minna von Barnhelm oder: Das Soldatenglück
  • Lessing in Hamburg – Das deutsche Nationaltheater und die „Hamburger Dramaturgie“
  • Was hätte ich Sie nicht alles zu fragen? – Eine schwierige Eheanbahnung und eine fatale Italienreise
  • Eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert – warum muss Emilia Galotti sterben?
  • Habe Mut, Bibel-Kritisches zu veröffentlichen und zu verteidigen – Der Streit um die „Fragmente eines Ungenannten“
  • Überschreien können sie mich alle acht Tage, sie wissen, wo – Der Streit mit Goeze
  • ich wollte es auch einmal so gut haben wie andere Menschen – Das allzu kurze Eheglück Lessings
  • Die Kraft des Steins in seinem Ring an Tag zu legen –  Wie Lessing mit dem „Nathan“ die Religionen Toleranz lehrt
  • Ihr Stolz ist: Christen sein, nicht Menschen – Das praktische Verhalten von Christen, Moslems und Juden im „Nathan“
  • Ist nicht die ganze Ewigkeit mein? – Vom Kindheitsalter der Menschheit und vom schwärmerischen Gedanken
  • Ernst und Falk – Gespräche für Freimaurer
  • Diese Szene ist aus – Lessings letzte Lebensjahre und sein Sterben
  • Epilog – Ein Blick auf das Braunschweiger Denkmal
  • Lebensdaten, Bildnachweis, Bibliografie, Zitate

Bibliographie:

Hans-Jürgen Benedict
Der Aufklärer
Wie Gotthold Ephraim Lessing die Religionen zur Toleranz ermunterte
120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert
Euro 9,95
ISBN 978-3-88981-298-8  Wichern-Verlag 2010

Zum Autor und dem Herausgeber :

Dr. theol. Hans Jürgen Benedict, geboren 1941, hat als Assistent an der Ruhr-Universität Bochum gearbeitet, war danach Pfarrer in Recklinghausen und Hamburg, 1991 bis 2006 Professor an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg. Mitherausgeber der Zeitschrift „Junge Kirche“. Letzte Buchveröffentlichung: Barmherzigkeit und Diakonie, Stuttgart 2009

Uwe Birnstein (Hrsg.): Der evangelische Theologe lebt in der Lutherstadt Wittenberg und arbeitet als Journalist für Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen. Er veröffentlichte mehrere Bücher zu theologischen und historischen Themen. Mit Begeisterung ist er auf den Spuren der großen evangelischen Persönlichkeiten.

 

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