THEMA Apokalypse Erster Weltkrieg

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Beschreibung

THEMA Apokalypse Erster Weltkrieg

THEMA Apokalypse Erster Weltkrieg ist Heft 1 im Jahr 2014 aus der beliebten THEMA-Reihe der evangelischen Kirchenzeitungen. Das Heft über die Ur-Katastrophe Europas.

Aus dem Inhalt des Thema-Heftes:

ALS „REINIGENDES GEWITTER“ wurde er von vielen begrüßt und bejubelt, und entpuppte sich bald als Katastrophe: der Erste Weltkrieg, der vor 100 Jahren begann. 17 Millionen Menschen starben, 40 Länder waren zeitweise beteiligt, drei Monarchienfanden ihr Ende. Als 1918 endlich die Waffen schwiegen, gab es das alte Europa nicht mehr.

DEN WELTUNTERGANG EINER EPOCHE meinte Paul Tillich zu erleben. Der junge Berliner Hilfsprediger, der später ein berühmter Theologe wurde, hatte sich freiwillig als Feldgeistlicher gemeldet und geriet in die Hölle der Schlachtfelder von Verdun. Auch für die protestantische Kirche, nationalistisch gesinnt und kriegsbegeistert, bedeutete 1918 ein Bruch, denn mit dem Ende des preußischen Kaiserreiches verlor sie Ansehen und Macht.

  • Nacht über Europa: Der Erste Weltkrieg – die Ur-Katastrophe Europas
  • Bücher zum Ersten Weltkrieg: Die interessantesten Neuerscheinungen
  • „Es geht mir gut“: Das Grauen in Feldpostbriefen
  • Kitsch und Dramatik: Der Weltkriegsroman „Im Westen nichts Neues“
  • Von eigener Armee verhaftet: Wie der brave Soldat Schweijk den Krieg erlebte
  • „Sieg über Luther“: Die konfessionellen Folgen des Krieges
  • Abschied vom irdischen Gott: Die Theologen und die Schützengräben
  • Der Selbstmord Europas: Ein Besuch in Verdun u.v.m.

Editorial von Amet Bick:

Als „Reinigendes Gewitter“ wurde er von vielen begrüßt und bejubelt, und entpuppte sich bald als Katastrophe: Der Erste Weltkrieg, der vor 100 Jahren begann. 17 Millionen Menschen starben, 40 Länder waren zeitweise beteiligt, dre Monarchien fanden ihr Ende. Als 1918 endlich die Waffen schwiegen, gab es das alte Europa nicht mehr.

Den Weltuntergang einer Epoche meinte Paul Tillich zu erleben. Der junge Beliner Hilfsprediger, der später ein berühmter Theologe wurde, hatte sich freiwillig als Feldgeistlicher gemeldet und geriet in die Hölle der Schlachfelder von verdun. Auch für die protestantische Kirche, antionalistisch gesinnt und kriegsbegeistert, bedeutete 1918 ein Bruch, denn mit dem Ende des preußischen Kaiserreiches verlor sie Ansehen und Macht.

„Möge es doch Gottes Wille sein, dass der Krieg bald ausgeht“ schrieb der erst 18-jährige Anton Seitz flehend inmitten all dem Blutvergießen in seiner Feldpost und erlebte den Frieden doch nicht mehr. Als Apokalypse haben viele zeitgenossen den krieg empfunden, der Begriff ist in diesem Zusammenhang in der Wissenschaft allerdings umstritten. Doch wir haben ihn bewußt auf den Titel gewählt, um den Blick auf Kirche und Theologie jener Zeit zu unterstreichen, der ein Schwerpunkt des Heftes ist.

 

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