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Gertrud Staewen Zu den Außenseitern gestellt

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Beschreibung

Gertrud Staewen Zu den Außenseitern gestellt

Gertrud Staewen Zu den Außenseitern gestellt ist die Geschichte der Gertrud Staewen (1894-1987) von Marlies Flesch Thebenius.

Zum Buch:

„Engel der Gefangenen“ Biografie einer ungewöhnlichen Frau – neben Dehn, Barth und Gollwitzer.

Gertrud Staewen stand im intensiven Austausch mit Karl Barth, Günther Dehn, Helmut Gollwitzer und Dietrich Bonhoeffer. Die Aufgaben, die sie sich suchte, zeugen von einem Glauben an das Leben und einem Leben im Glauben.
Über die Sozialarbeit für chancenlose Jugendliche ohne Berufsausbildung und die christliche Neuwerk-Bewegung kam sie im Berlin der zwanziger Jahre zu ihrer Berufung. Angesichts der staatlichen Gleichschaltung und der Kirchenspaltung im „Dritten Reich“ organisierte sie Beistand für Menschen in ihrem Umfeld, die verfolgt, ausgewiesen oder mit Berufsverbot belegt waren, vor allem für Juden. Nach 1945 setzte sie ihr Engagement für Außenseiter fort, betreute Strafgefangene in Berlin-Tegel.

Zum Inhalt:

  • Vorwort
  • Umbrüche – Aufbrüche und eine Theologie, mit der man leben kann
  • Von den Ordnungen Das Leben beginnt, und man muss sich entscheiden
  • Das Jahr dreiundreißig Von jetzt an gehen die Uhren anders
  • Der Weg nach Dahlem Es gibt Zeiten der Dürre und Zeiten der Fülle. Hier ist eher von Dürre die Rede
  • Schritte in die Gemeinde In dunklen Zeiten braucht der Mensch ein Zuhause
  • Im Krieg ’s leider Krieg – und ich begehre nicht schuld daran zu sein
  • Die Gemeinschaft der Laien Es genügt nicht, Steichhölzer aufzunehmen. Man muss ich auch an Baumstämme wagen
  • Die Münchener Verabredung Ein Netz geknüpft
  • Die Sternträger…und das moralische Gesetz
  • Freudenbergs Liste Es geschieht Schreckliches. Die Helferinnen und Helfer sind hilflos
  • Niedergefahren zur Hölle Karl Barth denkt nach über die Erwählung der Juden und die Transporte rollen in die Vernichtungslager
  • Auf schlüpfrigem Boden Die Ordnungen werden bedrohlich
  • Illegal für die Illegalen Was sind die Staatsgesetze wert, wenn man den Staat nicht achtet?
  • Abschied und Übergänge Mit dem Ende der Judenhilfe beginnt ein Prozess der Auflösung. Neues ist nicht in Sicht; ist unvorstellbar
  • Die Jahre danach Leben,Leben,Leben wird es geben, Leben, leben, leben vor dem Tod
  • Auf dem Avendfeld Die Weissagungen sind erfüllt und sind es doch wieder nicht

Anhang, Anmerkungen, Literatur, Personenregister

Bibliographie:

Flesch-Thebesius, Marlies
Zu den Außenseitern gestellt
Die Geschichte der Gertrud Staewen (1894-1987).
368 Seiten, 22 schwarz-weiß Abbildungen, Personenregister, kartoniert
Euro 10,-
ISBN 978-3-88981-159-2

Zur Autorin:

Marlies Flesch-Thebesius, ausgewiesene Publizistin, hat akribisch recherchiert, Korrespondenzen, vor allem zwischen Karl Barth, Charlotte von Kirschbaum und Gertrud Staewen aus Jahrzehnten ausgewertet, Angehörige, Freunde und Bekannte aus dem Umfeld interviewt.

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