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Jizchak Schwersenz: Die versteckte Gruppe

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Beschreibung

Jizchak Schwersenz: Die versteckte Gruppe

Jizchak Schwersenz: Die versteckte Gruppe sind die Erinnerungen eines jüdischen Lehrers an Deutschland.

Zum Buch:

Junge Juden bilden 1943 im Berliner Untergrund eine zionistische Pfadfindergruppe. Als „Arier“ getarnt, verborgen von wenigen Mitwissern, teilen sie wechselnde Quartiere, übernachten in Straßen und Parks, ordnen das beddrohte Leben durch Unterricht und religiöse Feier. Die meisten überleben. Ihr Leiter, preußisch erzogen und Zionist, erzählt die bewegende Geschichte seines Lebens.

Daten und Fakten der nationalsozialistischen Judenverfolgung sind bekannt. Wie aber lebten die bedrohten Menschen? Wie lebten junge Juden unter der täglichen Demütigung? Was konnten ihre Lehrer gegen Resignation und Verzweiflung tun?
Dieses Buch gibt eine Antwort. Der Autor, der 2005 in Berlin verstarb, gehörte zu denen, die Kinder und Jugendliche auf eine Heimat in Erez Israel/Palästina vorbereiteten. Die zionistische Hoffnung, verbunden mit den Idealen der Jugendbewegung, gaben ihm und seiner Gruppe die Kraft, ein Leben im Untergrund zu wagen.

Bibliographie:

Jizchak Schwersenz
Die versteckte Gruppe
Ein jüdischer Lehrer erinnert sich an Deutschland.
4. überarbeitete Auflage
204 Seiten mit 46 schwarz-weiß Fotos und Dokumenten, kartoniert
Euro 5,-
ISBN 978-3-88981-122-6

Zum Autor:

Jizchak Schwersenz, am 30.5.1915 in Berlin geboren, Sohn jüdischer Kaufleute, schloss sich früh jüdischen Gruppen innerhalb der Jugendbewegung an. Er machte eine Ausbildung zum jüdischen Religionslehrer und Volksschullehrer.

Seit 1938 war er leitender Mitarbeiter in Organisationen der Jugend-Alija, die jüdische Kinder auf ein Leben in Palästina vorbereitet und im zionistischen Pfadfinderbund „Makkabi Hazair“. 1939 bis 1941 leitete er die Jugend-Alija-Schule in Berlin. Im August 1942 entzog er sich der Deportation und lebte 17 Monate unter falschem Namen und ohne Wohnung in Berlin. Mit anderen „Untergetauchten“ bildete er 1943 die Jugendgruppe „Chug Chaluzi“. Im Februar 1944 flüchtete Schwersenz in die Schweiz und betreute dort Kinder aus den Konzentrationslagern und den von den Nazis besetzten Ländern. Er absolvierte ein Studium an der Universität Zürich. 1953 wanderte er nach Israel ein und arbeitete dort als Lehrer. 

Ab 1979 bereiste er regelmäßig Deutschland und die Schweiz um an Schulen Vorträge zu halten. 1991 zog er wieder ganz nach Berlin, wo er am 1. Juni 2005 verstarb.

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