Gehörlosenseelsorge Im Anfang war die Gebärde

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Beschreibung

Gehörlosenseelsorge Im Anfang war die Gebärde

Gehörlosenseelsorge Im Anfang war die Gebärde ist ein Buch über die Geschichte der evangelischen Gehörlosenseelsorge von den Berliner Anfängen bis 1992 von Hans Jürgen Stepf.

Zum Buch:

  • Bisher beispiellos: die Geschichte der evangelischen Gehörlosenseelsorge
  • Wertvoeller Einblick in die Welt der Gehörlosen
  • Erstmals veröffentlichte Dokumente

Der ehemalige Gehörlosenpfarrer Hans Jürgen Stepf gibt einen historischen Überblick über den Aufbau der Gehörlosenseelsorge von den Anfängen in der Preußischen Provinz Brandenburg 1788 in Berlin bis zum Zusammenschluss zur Deutschen Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Gehörlosenseelsorge 1992. Der Autor macht deutlilch: Es ist oft schwer, die seelische Entwicklung von Gehörlosen zu verstehen. Denn ein Gehörloser denkt und reagiert gegenüber einem Hörenden genauso verschieden wie ein Europäer gegenüber einem Angehörigen anderer Kulturen.

Zum Inhalt:

  • Frühzeit und die Anfänge in der Gehörlosenseelsorge
    • Der Anfang in der Taubstummenbildun
  • Exkurs: Taubheit und ihre Folgen medizinisch und sprachlich
  • Gründung des Taubstummen-Instituts Berlin (1788)
  • Möglichkeiten der Bildung für Taubstumme nach 1788
    • Zulassungsbedingungen und weitere Gründungen von Taubstummenschulen in Preußen
    • Erfassung der Taubstummen nach der Order von 1829
    • Meldungen von Konfirmationen taubstummer Kinder
    • Ein mehrjähriger Briefwechsel nach 1850
    • Konsequenzen aus den Erhebungen
  • Die erwachsenen Taubstummen und ihr Pfarrer – der Methodenstreit
    • Ordination des Lehrers und Pfarrers Reinhard Schoenberner 1866
    • Erste Dienstordnung für einen evangelischen Taubstummenpfarrer
    • Akte über den Methodenstreit 1883 und 1884
      • Der Streit: Lautsprache contra Gebärde belastet die Seelsorge
      • Das Konsistorium unterstützt den Gebrauch der Gebärde
  • Berliner Taubstummen-Kirchenfest uns sein Verbot 1882
  • Ausbildung von Taubstummenpfarrern in Berlin 1889 bis 1918
  • Taubstummenseelsorge in der Provinz Brandenburg 1888 bis 1896
  • Aufbau der Taubstummenseelsorge von 1900 bis zum Ersten Weltkrieg
  • Aufgaben der Gehörlosenseelorge
  • Gehörlosen-(Taubstummen)-Seelsorge in der Provinz Brandenburg von 1914-1933
  • Besondere Herausforderungen für die Gehörlosenseelsorge in Brandenburg
  • Kirche und die Gehörlosenseelsorge von 1933 bis 1945
  • Gehörlosenseelsorge nach 1945 am Beispiel der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg (EKiBB)
  • Evangelische Gehörlosenseelsorge in Deutschland nach 1945
  • Internationale Kontakte der deutschen Gehörlosenseelsorge nach 1945

Bibliographie:

Hans Jürgen Stepf
Im Anfang war die Gebärde
Die Geschichte der evangelischen Gehörlosenseelsorge
392 Seiten mit 31 Abbildungen
ISBN: 978-3-88981-287-2
29,90 Euro
Wichern-Verlag Berlin 2010

Zum Autor:

Hans Jürgen Stepf, geboren 1935 in Berlin, war von 1964 bis 1975 Gemeindepfarrer in frankfurt am Main und nebenamtlich Gehörlosenseelsorger in frankfurt und Lauterbach/Vorgelsberg. 1972/73 Gehörlosenpfarrer in Zürich und bis 1997 in Berlin. Von 1976 bis 1992 Schriftführer der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (DAFEG) und Mitglied des Vorstands und des Joint Committee of a deal mission scieties der Gehörlosenmission für Schulen in Eritrea und Tansania.

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