Bodelschwingh und Braune

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Beschreibung

Bodelschwingh und Braune

Bodelschwingh und Braune ist der Briefwechsel von Friedrich von Bodelschwingh und Paul Gerhard Braune in den Jahren 1933-1945. Das Buch ist Herausgegeben von Jan Cantow und Kerstin Stockhecke.

Zum Buch:

Friedrich von Bodelschwingh, Leiter der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, und Paul Braune, Leiter der Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal bei Berlin, arbeiteten eng zusammen und schrieben sich zwischen 1933 und 1945 regelmäßig Briefe. Zentrale Themen, die Kirche und Diakonie im Nationalsozialismus bewegten, kommen hier zur Sprache: die kirchenpolitischen Auseinandersetzungen zwischen Bekennender Kirche und deutschen Christen etwa, oder der Widerstand gegen die Versuche der Nationalsozialisten, diakonische Einrichtungen zu vereinnahmen. Der Kampf gegen die „Euthanasie“, die systematische Ermordung von kranken und behinderten Menschen, verband sie. Aber auch ihre Irrtümer und Fehlleistungen werden deutlich. Die Briefe sind einzigartige Zeugnisse zweier Theologen, die den Protestantismus jener Zeit entscheidend prägten.

Reinlesen

  • Einzigartige geschichtliche Dokumente zur Kirche im Nationalsozialismus
  • Authentische Zeugnisse bedeutender Theologen
  • Die Herausgeber: Kenner der Archive in Bethel und Lobethal

Zum Inhalt:

  • Vorwort und Einleitung der Herausgeber
  • Biografische Skizzen von Friedrich von Bodelschwingh d.J. und Paul Gerhard Braune
  • Innere Mission Gleichschaltung und Eigenständigkeit
  • Sammlungen und Spendenwerbung vor dem Aus
  • Wanderfürsorge – christlicher Auftrag und polizeistaatliche Disziplinierung
  • Kirchenpolitik – staatliche Eingriffe und innerkirchliche Auseinandersetzungen
  • Christen jüdischer Herkunft – Hilfen und Begrenzung
  • „Euthanasie“- gegen die Tötungsverbrechen
  • Lobetal im Nationalsozialismus- Herausforderung und Aktion
  • Krieg und Kriegsauswirkungen in bethel und Lobetal
  • Abkürzungen
  • Literaturauswahl
  • Personenregister

Bibliographie:

Jan Cantow/ Kerstin Stockhecke (Hg.)
Friedrich von Bodelschwingh und Paul Gerhard Braune
Briefwechsel 1933-1945
In Kooperation mit dem Bethel-Verlag
288 Seiten, kartoniert
Euro 19,95/ sFr 35,50
ISBN 978-3-88981-309-1

Zu den Herausgebern:

Kerstin Stockhecke,
geboren 1964, Studium der Geschichte, Soziologie und Literaturwissenschaft in Bielefeld. Seit 2000 ist sie Leiterin des Hauptarchivs der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Sie veröffentlichte viel zur Regionalgeschichte Westfalens mit dem Schwerpunkt Kirchen- und Diakoniegeschichte sowie Biografien.

Jan Cantow,
Jahrgang 1963, studierte Geschichte und Archivwissenschaften in Halle/Saale und Potsdam. Seit 1994 ist er Leiter des Archivs der Hoffnungstaler Anstalten Lobetal. Zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen zur Diakonie- und Sozialgeschichte im Nationalsozialismus

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